21:14 23 November 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    121247
    Abonnieren

    In Deutschland befinden sich der Rechtsextremismus und die Ausländerfeindlichkeit insgesamt auf dem Rückzug. Dies ergaben die Befragungen für die 10. Leipziger Autoritarismus-Studie, die in Berlin am Mittwoch präsentiert wurde.

    Doch driften Westen und Osten immer weiter auseinander: Im Westen ging die Quantität jener Menschen, die laut den Forschern eine „manifest-geschlossene rechtsextreme Weltsicht“ zeigten, von 5,2 auf drei Prozent zurück – dies in den vergangenen zwei Jahren. Im Osten wurde dagegen in demselben Zeitraum ein Anwachsen von 8,5 auf 9,5 Prozent registriert.

    Der Studie zufolge zeigten sich ausländerfeindliche Einstellungen bei 16,5 Prozent der Bevölkerung. Noch vor zwei Jahren lag der Anteil noch bei 23,4 Prozent.

    Ein Rückgang ist hier im Westen sowie auf dem Territorium der früheren DDR zu verzeichnen. Allerdings tritt dort eine solche Denkweise zweifach öfter als auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik Deutschland auf.

    Den Angaben der Studie zufolge denken im Osten fast 28 Prozent der Menschen ausländerfeindlich, dagegen sind im Westen auf derartige Weise knapp 14 Prozent der Bevölkerung gestimmt.

    Die Studie hieß „Autoritäre Dynamiken. Alte Ressentiments – neue Radikalität“. Für die Studie waren im Mai und Juni dieses Jahres bundesweit 2503 Menschen im Alter von 14 bis 93 Jahren befragt worden.

    ek/mt/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Russland droht bei Weitergabe von Kontrollflug-Informationen an USA mit „harter Antwort“
    Nasa unterbricht Live-Stream: Was taucht hier vor ISS auf? – Video
    Waffenschmuggel vermutet: Ankara stoppt Bundeswehreinsatz auf türkischem Frachter
    Tags:
    Feindlichkeit, Ausländer, Rechtsextremismus, Studie, Autoritarismus, DDR, Westen, Osten, Deutschland