13:12 04 Dezember 2020
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    Beim Einsturz einer illegalen Mine im Nordwesten Ecuadors sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen.

    Wie der Zivilschutz Ecuadors am späten Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte, sei eines der Opfer minderjährig. Drei Menschen wurden demnach lebend aus den Trümmern geborgen. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt.

    Nach Angaben der Behörde hatte der Erdrutsch acht Menschen begraben. Zuvor war in Medien von rund 60 Verschütteten die Rede gewesen. Die Suche nach Vermissten wurde zunächst fortgesetzt, um weitere Opfer auszuschließen.

    Dem Zivilschutz zufolge waren in dem illegalen Tagebau in der nordwestlichen Provinz Esmeraldas, nahe der Grenze zu Kolumbien, rund 40 Kubikmeter Erde abgerutscht. Die Bergleute hatten offenbar mit einem Bagger ein Loch von 70 Meter Durchmesser und 40 Meter Tiefe ausgehoben.

    Aufgrund des illegalen Bergbaus sei es in der Gegend um die Stadt San Lorenzo zu einem Erdrutsch gekommen.

    „Ich habe die Rettungskräfte angewiesen, alles Nötige zu tun, um das Leben der Menschen zu retten“, twitterte Ecuadors Präsident Lenín Moreno.

    Der illegale Bergbau ist in zahlreichen Ländern Lateinamerikas ein großes Problem. Immer wieder kommt es in den schlecht gesicherten Minen zu schweren Unfällen. Außerdem ist der illegale Bergbau für Umweltschäden und eine Reihe sozialer Probleme verantwortlich.

    ac/sb/dpa

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    Tote, Ecuador, Bergbau, Einsturz, Erdrutsch, Mine