15:52 28 November 2020
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    Der schwere Sturm „Iota“ hat in Mittelamerika und Kolumbien mindestens 49 Menschen das Leben gekostet.

    Mit 21 Todesopfern ist die Zahl in Nicaragua am höchsten. In Honduras gibt es 16 Tote, in Guatemala, Panama, Kolumbien und El Salvador zwölf weitere Opfer.

    Nachdem sich der Hurrikan am Donnerstag aufgelöst hatte, bleibt die Lage gefährlich. So werden in Honduras wegen hoher Flusspegel noch immer Gebiete evakuiert.

    Vor zwei Wochen wütete ein Hurrikan namens „Eta“ in der Region: Er hinterließ 174 Tote, Tausende Familien verloren ihr Zuhause. Er sättigte die Böden vielerorts mit Wasser, was zu Erdrutschen führte. Helfer versuchten, mehrere Ortschaften zu erreichen, die von der Außenwelt abgeschnitten waren und in denen es an Lebensmitteln und Trinkwasser fehlte, so ein Sprecher der honduranischen Zivilschutzbehörde gegenüber dem Radiosender HRN.

    Hurrikan „Iota“

    Der Sturm war am Montag als Hurrikan der Kategorie vier – mit Windgeschwindigkeiten von 250 Kilometern pro Stunde nur knapp unter der Grenze eines Sturms der höchsten Stufe – in Nicaragua auf Land getroffen. Er zog weiter über Honduras und schwächte sich immer mehr ab. Dennoch führte das Unwetter zu Überschwemmungen und Beschädigungen der bereits angeschlagenen Infrastruktur.

    „Iota“ war der 30. Sturm in diesem Jahr, der stark genug war, um einen Namen zu bekommen. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme wird laut Experten vom Klimawandel verursacht.

    aa/sb/dpa

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    Tags:
    Überschwemmung, Evakuierung, Sturm, Lateinamerika, Tote, Hurrikan