12:56 03 Dezember 2020
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    Ein Unbekannter hat Berichten zufolge am Freitag neun Personen im Büro der Mikrofinanzorganisation „MBC“ in Tiflis als Geiseln genommen. Laut dem TV-Sender Rustavi 2 sind inzwischen alle Menschen befreit worden.

    Demnach ist der Täter festgenommen worden. Der Mann habe gefordert, den Zinssatz für Kredite auf sieben Prozent pro Jahr und den Preis für Medikamente zu senken, berichteten Medien. Eine weitere Forderung sei, die Glücksspiele zu verbieten und die Renten zu erhöhen.

    Die Strafverfolgungsbehörden hätten Strafverfahren nach den Artikeln „Raub“ und „Illegales Tragen von Waffen“ eingeleitet. Die Polizei habe das Territorium abgesperrt, eine Sonderoperation sei im Gange.

    Dies ist der zweite Fall von Geiselnahme in Georgien im letzten Monat. Ende Oktober stürmte ein bewaffneter Mann in eine Bankfiliale in der Stadt Sugdidi, in der sich 43 Personen befanden, und verlangte 500.000 US-Dollar (mehr als 400.000 Euro). Nach dem stundenlangen Großeinsatz der Polizei wurden fast alle Geiseln befreit. Der Täter nahm einige von ihnen mit und fuhr mit einem Polizeiauto in Richtung Abchasien. Später ließ er die Geiseln frei und verschwand. Das georgische Innenministerium bestätigte, dass ihm der von ihm geforderte Geldbetrag gegeben worden sei.

    pd/mt/sna

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    Tags:
    Polizei, Geld, Forderung, Geisel, Georgien