08:26 04 Dezember 2020
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    Etwa jeder fünfte Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten gibt falsche Daten an. Nach „Spiegel“-Informationen vom Sonntag ergibt sich das aus einer internen Statistik der Bundespolizei.

    Demnach kontrollierten Bundespolizisten bei Stichproben auf den großen deutschen Flughäfen seit Anfang November 15.147 Reisende. Bei 2985 Reisenden seien die eingetragenen Daten teilweise oder komplett falsch gewesen – also bei fast 20 Prozent. Ein Sprecher des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam bestätigte die Zahlen auch der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich um Kontrollen der Einreiseanmeldungen vom 8. November bis zum 18. November gehandelt.

    In Sicherheitskreisen habe es geheißen, mal hätten die Reisenden Fantasienamen wie „Donald Duck“ eingetragen, berichtete der „Spiegel“. Oft seien auch falsche Adressen und Telefonnummern vermerkt gewesen. Wer aus einem ausländischen Corona-Risikogebiet kommt, muss sich vor der Einreise nach Deutschland registrieren –  seit dem 8. November läuft das digital. Die Informationen gehen an die Gesundheitsämter am Zielort des Reisenden. So sollen sie kontrollieren können, ob jemand die Quarantänepflicht einhält.

    Corona-Lage in Deutschland

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigte am Sonntag insgesamt 918.269 Infektionen (Stand: 22.11.2020, 00:00 Uhr) mit dem Coronavirus in Deutschland, das ist ein Plus von 15.741 zum Vortag.

    Weitere 138 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 14.022 Menschen an dem Virus gestorben.

    sm/dpa

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    Tags:
    Bundespolizei, Statistik, Coronavirus