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    Lukoil hofft weiter auf die Erschließung des Vorkommens West-Qurna in Irak

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    NEW YORK, 25. Mai /RIA Nowosti/. Lukoil, eine der drei größten Erdölgesellschaften Russlands, hofft, dass ein Abkommen mit der irakischen Regierung über die gemeinsame Erschließung eines der weltgrößten Erdölvorkommen in West-Qurna bis zum Ende des laufenden Jahres unterzeichnet werden kann.

    "Wir stellten die Verhandlungen in Irak sogar in der für das irakische Volk schwierigsten Periode nicht ein", beantwortete Lukoil-Präsident Wagit Alekperow eine Frage der RIA Nowosti am Dienstag auf einer Pressekonferenz in New York. "Heute sind dort alle Bedingungen für die Aufnahme des Verhandlungsprozesses zur Umsetzung eines derart umfassenden Projekts geschaffen, das diesem Land Wohlergehen und soziale Stabilität bringen wird, weil daran etwa 5000 irakische Spezialisten teilnehmen werden."

    Wie Alekperow sagte, reise Andrej Kusjajew, Leiter der Betriebsgesellschaft Lukoil Overseas Holding Ltd., die sich mit der Erkundung von Erdöl- und Erdgasvorkommen im Ausland beschäftige, in der nächsten Zeit zu einem Treffen mit offiziellen Vertretern nach Irak. Möglicherweise reist auch Alekperow Ende des Jahres nach Bagdad. Vorab seien freilich noch einige Fragen zu klären.

    Alekperow zufolge kam im Rahmen eines Programms zur Ausbildung von Spezialisten, das Lukoil gemeinsam mit dem Erdölministerium Iraks in die Tat umsetzt, eine Gruppe von irakischen Studenten vorige Woche nach Russland. Sie werden an Hochschulen Moskaus und Ufas (Hauptstadt der Teilrepublik Baschkortostan im Südural) studieren.

    Lukoil gehören 68,5 Prozent der Aktien im Projekt zur Erschließung des Vorkommens West-Qurna im Süden Iraks, dessen Vorräte auf 20 Milliarden Erdölbarrel geschätzt werden. Der Anteil der irakischen Seite am Projekt beträgt 25 Prozent. Nach einem Vertrag, der noch vor der militärischen Operation in Irak abgeschlossen wurde, ist das amerikanische Unternehmen ConocoPhillips Partner bei der Promotion der Rechte der russischen Erdölgesellschaft.

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