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    Stromausfall in der Moskauer Metro - kein Terroranschlag

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    MOSKAU, 25. Mai (RIA Nowosti). Der heutige Stromausfall in der Moskauer Metro ist nicht auf einen Terroranschlag zurückzuführen, erklärte Russlands Industrie- und Energieminister, Viktor Christenko.

    „Das ist eine sehr große Panne, die es schon lange nicht mehr gab. Ihre Ursachen werden genau ermittelt. Aber ich glaube, dass es sich nicht um einen Terroranschlag, sondern um den Verschleiß der Anlagen im Elektrizitätswerk Tschagino handelt", sagte der Minister Journalisten in der Staatsduma.

    Der Stromkonzern EES Rossii schließt für sich keine der möglichen Versionen der Panne aus, teilte die Sprecherin des Strommonopolisten Margarita Nagoga gegenüber Massenmedien mit.

    Das Umspannwerk, in dem sich die Panne ereignete, gehört zum Moskauer Energienetz. „Deshalb wurden auch die Regionen Tula und Kaluga teilweise betroffen, wonach die Energiesysteme dieser Regionen autonom zu funktionieren begannen", sagte sie.

    Nach der Panne mussten Überlandleitungen mit einer Spannung von 110 beziehungsweise 220 Volt abgeschaltet werden, was zum Ausfall der Stromversorgung führte. Zur Beseitigung der Folgen der Panne wurde ein Krisenstab gebildet, dem der Moskauer Stromversorger Mosenergo, Dispaching-Dienste und der Föderale sowie lokale Stromnetzbetreiber angehören.

    „Wir hoffen, dass die Stromversorgung demnächst wiederhergestellt wird", sagte Nagoga.

    Laut Angaben des Krisenstabs beträgt der Mangel an Strom 1200 MW. Der gesamte Bedarf des Energiesystems wird mit 10.000 MW angegeben.