08:53 20 Januar 2017
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    Lawrow: Russisch-türkischer Dialog über die Schwarzmeer-Straßen wird konstruktiv

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    MOSKAU‚ 25. Mai (RIA Nowosti). Der russisch-türkische Dialog zu Fragen der Schiffahrt in den Schwarzmeer-Straßen nimmt in letzter Zeit einen konstruktiven Charakter an. Diese Meinung äußert der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, in einem in der Zeitschrift "Vneshneeconomicheskiye Svyazi" ("Außenwirtschaftsverbindungen") veröffentlichten Artikel.

    Das widerspiegele sich in der Gemeinsamen Erklärung zur Vertiefung der Freundschaft und der vielfältigen Partnerschaft zwischen der Russischen Föderation und der Republik Türkei, die von den Präsidenten beider Länder am 6. Dezember 2004 unterzeichnet wurde, schreibt der Minister.

    "Wir haben Verständnis für die Besorgnis der türkischen Seite über die Folgen eines hypothetischen Unglücks eines Schiffes, das Hunderttausende Tonnen gefährliche Güter befördert, im Bosporus, an dessen Ufern sich die Vielmillionenstadt Istanbul ausdehnt. Eben deshalb schlagen wir der Türkei die Zusammenarbeit bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Regelung der Schiffahrt in den Seestraßen vor", bemerkt Lawrow.

    Zugleich sei es wichtig, "dass diese Maßnahmen dem Prinzip der Freiheit der Schiffahrt in den Schwarzmeer-Straßen, das in der Konvention von 1936 in Montreux fixiert ist, nicht widersprechen", unterstreicht der Minister.

    Lawrow verweist darauf, dass die Position Russlands hinsichtlich des Problems der Schwarzmeer-Straßen "auf der Logik der Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes zwischen der Freiheit der Schiffahrt einerseits und deren Sicherheit und dem Schutz der Meeresumwelt andererseits" beruht.

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