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    Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungsverfahren gegen verantwortliche Mitarbeiter der RAO „EES Rossii" ein

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    MOSKAU, 25. Mai (RIA Nowosti). Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlunsverfahren gegen die Leitung der Russischen Aktiengesellshaft „EES Rossii" wegen Fahrlässigkeit eingeleitet. Das verlautete beim Pressedienst der Generalstaatsanwaltschaft Russlands.

    Am Mittwoch war wegen Havarien in mehreren Umspannwerken die Stromversorgung in mehreren Stadtbezirken Moskaus und in anderen Ortschaften der Gebiete Moskau und Tula unterbrochen. In der Hauptstadt lagen mehrere Metro-Linien und Elektrozüge lahm, in mehreren Stadtbezirken Moskaus, darunter auch in Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen, war die Wasser- und die Stromzufuhr ausgefallen. Wegen ausgefallener Verkehrsampeln haben sich große Verkehrsstaus auf den Straßen gebildet.

    Außerdem brach der Nahzugverkehr ab.

    Anatoli Tschubais hat als Chef der Russischen Aktiengesellschaft „EES Rossii" nach einer dringenden Regierungsberatung seine Verantwortung für die Havarie im Energiesystem des Landes anerkannt.

    „Ich weiß von der Einschätzung, die der Präsident gegeben hat. Hier kann es keine zwei Meinungen geben - das ist eine Havarie im Energiesystem des Landes, die unter anderem die Verantwortung des Vorstandsvorsitzenden der RAO ‚EES Rossii' nach sich zieht", sagte Tschubais vor Journalisten.

    Wladimir Putin hatte zu der Havarie im Energiesystem der Region Moskau geäußert, dass die Leitung der RAO „EES Rossii" der laufenden Tätigkeit des Unternehmens nur unzureichende Aufmerksamkeit widmet. „Es kann durchaus von einer mangelnden Aufmerksamkeit der RAO ‚EES Rossii' für die laufende Produktionstätigkeit der Gesellschaft gesprochen werden. Es dürfen nicht nur Probleme der globalen Politik im Bereich der Energetik und der Reformierung des Unternehmens behandelt, sondern es muss auch die laufende operative Arbeit geleistet werden", sagte der russische Präsident.

    Was die Ursachen der Havarie betreffe, so hätten sie nach vorläufigen Angaben einen „technischen Charakter", fuhr Putin fort. „Ich glaube, dass es sich nicht nur um das Problem des Verschleißes der Ausrüstungen handelt, wenn das auch stimmt. Denn im Umspannwerk, in dem sich die Havarie ereignet hat, stammen die Hauptausrüstungen noch aus dem Jahre 1962", sagte der Präsident.

    Weitere Ursachen seien laut Putin nicht rechtzeitige Reparatur und Wartungsarbeiten sowie die mangelnde Aufmerksamkeit der RAO „EES" für die laufende Tätigkeit der Gesellschaft.

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