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    Stabilisierungsfonds zügelt Inflation

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    MOSKAU, 26. Mai /RIA Nowosti/. Die Bildung des Stabilisierungsfonds im Jahre 2004 ermöglichte es, die Inflation wesentlich zu zügeln. Das erklärte Finanzminister Alexej Kudrin auf einer Regierungssitzung zur föderalen Haushalt des letzten Jahres.

    Wie er sagte, betrug die Inflation im Jahre 2004 11,7 Prozent, während die Regierung sie zu Jahresbeginn in Höhe von 10 Prozent prognostiziert hatte.

    Wie der Minister betonte, wurde der Stabilisierungsfonds zu einem Regulator der Inflation.

    „Dieser Regulator begann zu funktionieren. Und diesbezüglich werden wir auch im Jahre 2005 weiter arbeiten müssen", sagte Kudrin.

    Er hob hervor, dass die Tarife für Energieträger und andere Leistungen im letzten Jahr schneller als die Inflation wuchsen. Und gerade sie trugen zur Gesamtinflation im Jahr bei.

    Premierminister Michail Fradkow rief das Finanzministerium, das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel sowie die Zentralbank auf, aktiver einen Komplex von Antiinflationsmaßnahmen zu erarbeiten. „Die Inflationskennziffern zu Beginn des laufenden Jahres sind recht beunruhigend", sagte der Premier.

    Er erinnerte daran, dass die Inflation nach den Ergebnissen vorigen Jahres die geplante Kennziffer überstieg.

    Im Haushalt-2005 war die Inflation in Höhe von 8,5 Prozent geplant. Aber dann wurde die Prognose auf 10 Prozent geändert. In den ersten vier Monaten betrug die Inflation schon 6,5 Prozent.

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