11:09 22 Januar 2017
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    EES-Chef Tschubais kann von Amts wegen nicht rechtzeitig zur Vernehmung kommen

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Nowosti). Der Vorstandsvorsitzende des Stromkonzerns Einheitliches Energie-System Russlands (EES), Anatoli Tschubais, versprach, die Zeit zu finden, um zu einer Vernehmung bei der Staatsanwaltschaft zu erscheinen. Tschubais war für Donnerstag, 16.00 Uhr (Ortszeit), von der Moskauer Staatsanwaltschaft wegen eines flächendeckenden Stromausfalls im Großraum Moskau am Vortag zu einer Vernehmung vorgeladen worden. Aber zu dieser Zeit gab der EES-Chef eine Pressekonferenz.

    „Wir werden unbedingt Zeit für Kontakte mit der Staatsanwaltschaft finden", sagte Tschubais. Ein EES-Sprecher versicherte am Donnerstag, dass Tschubais „heute noch unbedingt in der Staatsanwaltschaft erscheint".

    Der EES-Vorstandschef versprach allen durch die Stromkrise betroffenen Strukturen und Organisationen die gesetzlich vorgesehenen Ausgleichszahlungen. „Ein Schaden wurde auch dem automatisierten Umspannwerk Tschagino zugefügt. Wir haben einen Schaden wie auch die durch die Krise betroffenen Organisationen." Tschubais teilte mit, dass das Umspannwerk versichert ist. (Fachleute behaupten, dass ein Brand in diesem ältesten Umspannwerk im Südosten Moskaus zum Stromausfall am 25. Mai geführt hat.)

    „Was die anderen Betriebe und Strukturen betrifft, so gibt es zuständige Organe, die die Höhe der Ausgleichszahlungen bestimmen werden", sagte Tschubais.

    Der EES-Chef wurde zur Vernehmung im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren vorgeladen, das nach dem schweren Stromausfall in Stadt und Gebiet Moskau eingeleitet worden war. Die Pressekonferenz Tschubais' im Hotel Marriott in der Twerskaja-Straße, wo die 27. Sitzung des Elektroenergierates der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) stattfand, war den Ergebnissen der Sitzung gewidmet.

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