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    Lettland gab hochangereichertes Uran an Russland zurück

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Nowosti). Lettland hat mehr als 2,5 Kilogramm hochangereichertes Uran aus russischer Produktion an Russland zurückgegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) hervor, die am Donnerstag der RIA Nowosti zugegangen ist.

    Am 25. Mai 2005 wurden inaktive Brennelemente des Atomforschungsreaktors von Salaspils aus Lettland nach Russland gebracht.

    „Die Brennelemente werden demnächst an das staatliche Forschungsinstitut NPO ‚Lutsch' (Gebiet Moskau) übergeben, wo sie zu abgereichertem Nuklearmaterial verarbeitet und zur Herstellung von Brennelementen für AKW-Energiereaktoren verwendet werden", heißt es in der Pressemitteilung.

    Die Einfuhr von Brennelementen wird von Rosatom im Rahmen des russisch-amerikanischen Regierungsabkommens vom 27. Mai 2004 gewährleistet, das die Zusammenarbeit bei der Einfuhr in Russland hergestellter und für Forschungsreaktoren geeigneter Brennelemente mit Unterstützung der Internationalen Agentur für Atomenergie nach Russland vorsieht, heißt es.

    In der Mitteilung wird darauf verwiesen, dass es sich um die sechste solche Operation unter Beteiligung von Rosatom handelt.

    Laut der Pressemitteilung wurden bereits früher hochangereicherte inaktive Atombrennelemente nach Russland gebracht: am 22. August 2002 vom Institut für nukleare Wissenschaften „Vinca" (Belgrad, Jugoslawien), am 21. September 2003 vom Institut für Nuklearforschungen (Petesti, Rumänien), am 23. Dezember 2003 vom Institut für Nuklearforschungen und Atomenergie (Sofia, Bulgarien), am 8. März 2004 vom Nuklearforschungszentrum „Tajura" (Libyen) und am 10. September 2004 vom Institut für Nuklearforschungen der Usbekischen Wissenschaftsakademie.

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