Radio
    Politik

    Russland und Litauen lösten mehrere wichtige Probleme des Kaliningrad-Transits

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 210
    KYBARTAI (Litauen), 26. Mai (RIA Nowosti). Russland und Litauen haben eine Reihe wichtiger Probleme des Kaliningrad-Transits lösen können. Das stellte der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, nach Abschluss von Verhandlungen mit seinem litauischen Amtskollegen, Antanas Valionis, vor Journalisten fest. Der russische Verkehrsminister, Igor Lewitin, hat ebenfalls an den Verhandlungen teilgenommen.

    „Wir sind mit den Ergebnissen der Verhandlungen zufrieden. Nach unserer Meinung werden sie der Lösung konkreter Fragen, die das Leben der Bürger unserer Länder betreffen, dienlich sein, die Kontakte zwischen ihnen erleichtern und es gestatten, die Zusammenarbeit von Russland und Litauen auf Unternehmerebene möglichst effektiv auszubauen", betonte Lawrow.

    Wie der Außenminister betonte, haben sich beide Seiten darüber einigen können, wie die Fragen einer schnelleren Veterinärkontrolle zu regeln sind. „Wir haben auch unsere Entschlossenheit bekräftigt, das effektive Funktionieren des Personen-Transitverkehrs weiter zu sichern. Dies soll zur Regelung der Probleme verhelfen, die geblieben sind", sagte der Minister.

    Lawrow äußerte ferner die Hoffnung, dass es gelingen wird, die Probleme des Güter-Transitverkehrs, die vor allem Finanzierungsgarantien und Versicherung betreffen, recht bald zu lösen.

    Der Minister teilte mit, dass im Ergebnis der Verhandlungen eine Reihe bilateraler Dokumente, so ein Protokoll zur Arbeit der zwischenstaatlichen Kommission, unterzeichnet und eine gemeinsame Erklärung angenommen wurde.

    Lawrow fügte hinzu, dass die Seiten auch andere Probleme der bilateralen Beziehungen erörterten „und das Schwergewicht auf ein weiteres Zusammenwirken bei der Problematik des Kaliningrad-Transits legten".

    „Wir haben nicht nur Probleme des heutigen Funktionierens des Transitverkehrs, sondern auch eventuelle Probleme erörtert, die im Vorfeld des Beitritts Litauens zur Schengen-Zone aufkommen können", sagte der russische Außenminister.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren