01:20 23 Januar 2017
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    Russland nimmt die Schlussfolgerungen des Menschenrechtskommissars des Europarates ernst

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    MOSKAU, 27. Mai (RIA Nowosti). Russland werde die Schlussfolgerungen, die in einem Bericht des Menschenrechtskommissars des Europarates, Alvaro Gil-Robles, bezüglich der Situation in Russland gezogen wurden, ernst nehmen, versicherte Wladimir Putin.

    „In den nächsten zwei Jahren werden wir angespannt arbeiten, um nicht einfach zu reagieren, sondern die Situation in jenen Richtungen unserer Tätigkeit zu ändern, mit denen Sie sich befassen", sagte der russische Präsident beim Treffen mit Gil-Robles.

    Putin zufolge werde Ella Pamfilowa, Vorsitzende der Kommission für Menschenrechte beim Präsidenten Russlands, diese Arbeit ständig kontrollieren.

    „Ich hoffe, dass auch Wladimir Lukin, Bevollmächtigter für Menschenrechte in Russland, die Probleme kennt, mit denen wir uns im Zusammenhang mit dem von Ihnen vorbereiteten Bericht befassen werden", sagte Putin.

    Der Präsident betonte, dass der Bericht an einzelnen Stellen recht unangenehm, obwohl ziemlich objektiv sei.

    „Ich habe dieses Dokument aufmerksam zur Kenntnis genommen. Ich freue mich, dass Sie auch den Fortschritt betonen, den Russland in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren gemacht hat", erklärte Putin.

    Seinerseits hob Alvaro Gil-Robles hervor, dass er seinen solchen Bericht über die Menschenrechte in Russland vorbereiten wollte, dessen Empfehlungen bei der Lösung russischer Probleme helfen würden.

    „Ich will mich für die Unterstützung und die allumfassende Hilfe bedanken, die Sie und die Behörden der Russischen Föderation bei der Vorbereitung dieses Berichts erwiesen haben", sagte Alvaro Gil-Robles.

    „Für mich war es sehr wichtig, den Bericht über Russland, eine große europäische Demokratie, zu verfassen", erklärte er.