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    Der Raumflug von Olsen im Oktober 2005 kann ausfallen

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    MOSKAU, 27. Mai - RIA Nowosti. Der Flug des dritten Weltraumtouristen Gregory Olsen zur ISS finde im Oktober 2005 wohl kaum statt. Das teilte der Chef der Weltraumbehörde „Roskosmos", Anatoli Perminow, als Antwort auf die Frage der RIA Nowosti mit.

    „Dafür gibt es mehrere Gründe, darunter solche, die mit der ständigen Aufschiebung des Starts von amerikanischen Shuttles verbunden sind", sagte er.

    „Der dritte Platz im russischen Raumschiff ‚Sojus' ist vorläufig unbesetzt", präzisierte Perminow.

    Zugleich damit erzählte er, dass der potentielle „Weltraumtourist Nr. 3", Gregory Olsen, der von der medizinischen Kommission am Russischen Institut für medizinisch-biologische Probleme bereits untersucht, aber wegen einiger medizinischer Werte nicht zum Flug zugelassen wurde, die medizinische Kommission erneut passiert hat, und diesmal sagten die Ärzte Ja zu seinem Flug.

    „Wir haben uns rückversichert: Er hat eine unabhängige medizinische Kommission in London passiert und gegenwärtig mit den Flugvorbereitungen im Sternenstädtchen begonnen", sagte Perminow.

    Der 59-jährige amerikanische Millionär Gregory Olsen, der Weltraumtourist in spe, hätte im April 2005 mit dem russischen „Sojus"-Schiff zu einer einwöchigen Reise an Bord der ISS starten sollen, und zwar in Begleitung von zwei Kosmonauten, die zwecks der ordentlichen, zweimal im Jahr vorgenommenen Auswechselung der Stammbesetzung der Station fliegen

    Der erste kosmische Tourist, der die ISS besuchte, war der Amerikaner italienischer Herkunft Dennis Tito, der 2001 einen Flug von einer Woche absolvierte und dafür 20 Millionen Dollar zahlte. Der zweite war der südafrikanische Millionär Mark Shuttleworth, der 2002 fürs gleiche Geld zur ISS geflogen wurde.

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