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    Unter IAEA-Kontrolle liefert Russland Atombrennstoff an Iran

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    MOSKAU, 30. Mai /RIA Nowosti/. Russland sei bereit, die Versorgung der iranischen Atomenergetik mit Brennstoff unter IAEA-Kontrolle zu garantieren, erklärte der Außenminister der Russischen Föderation, Sergej Lawrow, in einem Interview mit der kuweitischen Nachrichtenagentur KUNA.

    Er erläuterte, dass konkrete Formen einer solchen Bereitschaft im Rahmen eines allgemeinen Pakets von Vereinbarungen mit Iran bestimmt werden können.

    Lawrow erinnerte daran, dass die Verhandlungen zum Iran-Nuklearprogramm zwischen drei europäischen Ländern (Großbritannien, Deutschland und Frankreich) einerseits und Iran andererseits stattfinden.

    Der Minister hob hervor, dass Russland parallel mit Teheran und der „europäischen Drei" arbeite. Lawrow zufolge verlaufen die Verhandlungen auf der Grundlage der Einsicht, dass Iran volles Recht auf die Entwicklung seiner Kernenergetik zu friedlichen Zwecken habe.

    „Wir wollen ein und dasselbe Ziel erreichen, und zwar, dass die Regelungen zur Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen nicht gefährdet werden und dass das iranische Programm zur Atomnutzung für friedliche Zwecke keinen Verdacht auslöst, irgendein Teil dieses Programms werde zu militärischen Zwecken genutzt", sagte der russische Minister.

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