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    Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China gegen niemanden in der Welt gerichtet

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    MOSKAU, 31. Mai /RIA Nowosti/. Die dreiseitige Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China trägt einen offenen Charakter und ist gegen niemanden in Asien und in der Welt gerichtet. Das erklärte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums, Alexander Jakowenko, in einem RIA-Nowosti-Interview im Zusammenhang mit dem bevorstehenden dreiseitigen Treffen der Außenminister Russlands, Indiens und Chinas in Wladiwostok.

    Laut dem Diplomaten vereinigt das annähernd gleiche Herangehen an die grundlegenden Fragen der gegenwärtigen Weltordnung und das gemeinsame Verständnis der drei Länder dafür, dass die effektivste Methode zur Lösung der heutigen Probleme der Menschheit multilaterale Anstrengungen sind, die auf einer möglichst umfassenden internationalen Beteiligung und der zentralen Rolle der UNO beruhen.

    Er hob hervor, dass in letzter Zeit eine spürbare Interessiertheit Russlands, Indiens und Chinas an einer intensiveren Zusammenarbeit in verschiedenen Richtungen zu beobachten ist.

    „Unter Berücksichtigung dessen kann das Treffen der Außenminister der drei Länder am 2. Juni in Wladiwostok zu einem Meilenstein werden und dem Prozess der Anbahnung des dreiseitigen Zusammenwirkens einen Impuls verleihen", unterstrich der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums.

    Jakowenko erinnerte daran, dass das dreiseitige Format der Treffen der Außenminister auf den Tagungen der UNO-Vollversammlung in New York in den Jahren 2003-2004 sowie in Alma-Ata (Kasachstan) im Rahmen des Treffens der Außenminister der Teilnehmerstaaten der Beratung über das Zusammenwirken und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien eingeleitet worden war, die im Oktober 2004 stattgefunden hatte.

    „Die heutigen Verhandlungen werden zum ersten Mal ‚selbständig', nicht im Rahmen der Beteiligung der Minister an irgendwelchen anderen multilateralen Foren durchgeführt. Eine wichtige Voraussetzung des Werdens des russisch-indisch-chinesischen Dialogs ist die weitere Entwicklung der bilateralen Beziehungen an allen Seiten des „Dreiecks" Moskau-New Delhi-Peking", betonte der Diplomat.

    Er verwies auch auf die Tatsache, dass vor dem Hintergrund der sich vertiefenden russisch-indischen und der russisch-chinesischen Partnerschaft in letzter Zeit „qualitative positive Wandlungen in den Beziehungen zwischen Indien und China" zu beobachten sind.

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