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    In zwei Gebieten der Ukraine fanden Aktionen gegen Diskriminierung der russischen Sprache statt

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    KIEW, 31. Mai /RIA Nowosti/. In den ukrainischen Gebieten Donezk und Lugansk fanden am Dienstag Protestaktionen gegen die Diskriminierung der russischen Sprache und die Zerstörung der Beziehungen der Ukraine zu Russland statt.

    Wie die Agentur Nowosti-Ukraina meldet, hoben die Teilnehmer der Aktionen, die von der Partei „Union" organisiert worden waren, hervor, dass „die engen Beziehungen zwischen den Brudervölkern Russlands und der Ukraine in Jahrhunderten aufgebaut worden sind und dass weder die heutige noch eine zukünftige Macht berechtigt ist, sie zu zerstören".

    „Der Abbruch der Beziehungen ist ein Verbrechen gegen die Bürger des eigenen Landes, gegen unsere Geschichte, gegen das Andenken unserer Väter und Großväter, der Zukunft unserer Kinder und Enkel", heißt es in den Resolutionen der Kundgebungen.

    In den von den Kundgebungsteilnehmern angenommenen Dokumenten wird unterstrichen, dass „die unbedachten und scharfen Erklärungen wie auch die diskriminierenden Beschlüsse in Bezug auf Russland von Seiten einiger Amtspersonen die Krise zwischen unseren Ländern und Völkern vertiefen".

    „Der Abbruch der Beziehungen zu Russland wird unserem ganzen Land, besonders aber dem Ost- und dem Südteil der Ukraine zum Schaden gereichen. Darum schlagen die Einwohner der Gebiete Donezk und Lugansk als erste Alarm", wird in den Dokumenten hervorgehoben.

    Alexej Kostussew, Leiter der Partei „Union", sagte: „Die Wirtschaft und die Kultur der Ukraine sind mit keinem anderen Land so eng verbunden wie mit Russland."

    „Das trifft für alle Unternehmen zu, in erster Linie hängen von Russland aber Objekte der Verteidigungs- und der Schwerindustrie ab, denn Russland war und bleibt der strategische und wirtschaftliche Hauptpartner unseres Landes", betonte Kostussew.

    Er erinnerte daran, dass die Partei „Union" heute die einzige politische Kraft im Lande ist, die für die zwischenstaatliche Union der Ukraine, Russlands und Weißrusslands „ohne Zollstellen und Grenzen", für den staatlichen Status der russischen Sprache, starke Regionen und die Marktwirtschaft eintritt, die auf dem Privateigentum und der Konkurrenz basiert".

    Ab 21. Mai führen die Aktivisten der Partei „Union" eine gesamtukrainische Unterschriftensammlung zur Unterstützung der Verleihung der russischen Sprache den Status einer Staatssprache durch.

    Wie die Agentur Nowosti-Ukraina im Pressedienst der Partei erfuhr, sind bereits mehr als 200 000 Unterschriften gesammelt worden.

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