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    Jakowenko: Russland und USA über die Beteiligung äußerer Kräfte an den Ereignissen in Usbekistan besorgt

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    MOSKAU, 31. Mai (RIA Nowosti). Große Besorgnis über die Beteiligung äußerer Kräfte an der Destabilisierung der Situation in Usbekistan hat der amtliche Sprecher des Außenministeriums Russlands, Alexander Jakowenko, im Zusammenhang mit der Untersuchung einer „internationalen Spur" der Ereignisse in Andischan (Usbekistan) geäußert.

    „Dieser Aspekt beunruhigt nicht nur Russland, sondern auch die USA, die sich dabei eigener Informationsquellen bedienen und über die Beteiligung einer ganzen Reihe internationaler Terrororganisationen an den Versuchen, die Situation im Süden Usbekistans zu destabilisieren, ernsthaft besorgt sind", sagte Jakowenko.

    Der Sprecher berief sich unter anderem auf eine Erklärung des USA-Außenministeriums, der zufolge „Anhänger solcher extremistischen Organisationen wie der ‚Islamischen Bewegung Usbekistans', des ‚Islamischen Dschichad', der ‚Al-Kaida' und der islamischen Bewegung ‚Ostturkestan' in der Region weiterhin aktiv sind".

    „Russland hat sich bereits für eine gründliche Untersuchung der Ereignisse in Andischan ausgesprochen, in denen es noch viele ‚weiße Flecken' in Bezug auf die Verwicklung äußerer Kräfte in die Destabilisierung der Situation in der Region gibt", erinnerte der Außenamtssprecher.

    Am 13. Mai waren in Andischan, der viertgrößten Stadt Usbekistans, das Gefängnis und eine Reihe von Regierungsgebäuden gewaltsam besetzt worden. Die Rechtsschutzorgane erstürmten das Haus der Stadtverwaltung und befreiten es völlig. Die Unruhen haben Tote und Verletzte gefordert. Nach offiziellen Angaben wurden 173 Menschen getötet. Journalisten und Menschenrechtler sprechen hingegen von Hunderten von Toten.

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