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    MiG 31 - Absturzursache könnte technischer Verschleiß sein

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    MOSKAU, 01. Juni (RIA Nowosti). Ursache für den Absturz der MiG 31 der russischen Luftstreitkräfte 200 km nordwestlich von Moskau im Gebiet Twer kann technischer Verschleiß gewesen sein, verlautet aus Quellen, die der Untersuchungskommission nahe stehen.

    "Die abgestürzte MiG 31 befand sich schon 20 Jahre im Einsatz", präzisierte die Quelle. Gegenwärtig ermittelt die Staatsanwaltschaft in der Angelegenheit. Am Unfallort ermittelt eine operative Gruppe der Militärstaatsanwaltschaft der Garnison Twer.

    Vor Ort wurde ferner eine Sonderkommission tätig, der Experten für Luftsicherheit des Verteidigungsministeriums und der Luftstreitkräfte sowie Wissenschaftsexperten angehören, teilte der Leiter der Pressestelle der Luftstreitkräfte, Alexander Drobyschewskij, mit.

    "Am Unfallort werden die Flugschreiber und die Hauptaggregate geborgen, die Hinweise auf die Absturzursachen geben können", sagte er.

    Wie die Pressestelle schon zuvor bekannt gegeben hatte, war die MiG 31 der russischen Luftstreitkräfte mit zwei Piloten an Bord bei der Landung auf dem Flugplatz Chotilowo im Gebiet Twer abgestürzt.

    "Es wurde ermittelt, dass das Flugzeug am 31. Mai um 23.56 Uhr vom Flugplatz Chotilowo in mittlerer Höhe in den Wolken flog. Bei der Landung am 1. Juni um 0.44 Uhr Moskauer Zeit entzündeten sich auf der Start- und Landebahn die erste und die zweite Turbine.

    Auf Befehl des Flugkommandeurs benutzten die Piloten die Katapultierungsvorrichtung. Das Flugzeug kam von der Bahn ab und brannte aus. Die Besatzung wurde verletzt ins Krankenhaus der Stadt Odinzowo (Nähe Moskau) eingeliefert, so die Pressestelle.

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