11:09 22 Januar 2017
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    Amerikanischer Kongressabgeordneter: Die US-Politik im GUS-Raum ist nicht gegen Russland gerichtet

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    MOSKAU, 01. Juni (RIA Nowosti). Die US-Politik im GUS-Raum sei nicht auf Abschwächung oder Isolation Russlands gerichtet, erklärte Henry Hyde, Vorsitzender des Ausschusses für internationale Beziehungen des Repräsentantenhauses des US-Kongresses.

    „Eines der Missverständnisse in den Beziehungen zwischen unseren Ländern ist der in Russland bestehende Standpunkt, die USA hätten eine Strategie zur Abschwächung und Isolation Russlands und dass unsere Politik in der Ukraine, in Georgien, in den baltischen Staaten und in anderen Ländern sei auf die Verwirklichung dieses Ziels gerichtet", sagte Hyde. Er trat am Mittwoch auf einer gemeinsamen Sitzung der internationalen Ausschüsse der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) und des US-Kongresses auf.

    Ihm zufolge gehöre eine solche Strategie nicht zur Politik von irgendeinem der Mitglieder der US-Administration: vom Präsidenten und der Außenministerin bis hin zu unteren Leitungsstufen.

    „Eine solche Politik wäre für die eigentlichen Interessen der USA ruinierend. Sie ist zum Scheitern verurteilt", sagte Hyde.

    Nach Worten des Kongressabgeordneten müsse die US-Politik am ehesten in Übereinstimmung mit den Worten von Peter dem Großen gestaltet werden: „Der Platz Russlands ist im Westen." „Im Interesse der USA und der ganzen Welt liegt es, dass Russland auf unserer Seite ist", unterstrich er.

    Hyde hob hervor, dass die Beziehungen zwischen Russland und den USA einer der besonders wichtigen Faktoren in der gegenwärtigen Welt seien. Ihre Bedeutung gehe über den Rahmen der Beziehungen zwischen den beiden Ländern hinaus. „Wir sind Freunde. Aber wir können unterschiedliche Ansichten über einzelne Fragen haben, die zu Meinungsverschiedenheiten und sogar zur Konfrontation führen können. Das ist in jeglichen Beziehungen normal, und wir müssen diese Unterschiede ermitteln und besprechen, um Interessen und Ziele voneinander besser zu verstehen", sagte der Kongressabgeordnete.

    Nach seinen Worten können Moskau und Washington alle entstehenden Probleme durch einen aufrichtigen Dialog lösen. „Wie scharf unsere Diskussionen auch sein mögen, wir müssen stets daran denken, dass Freunde verschiedener Ansichten sein können und dabei Freunde bleiben", betonte Hyde.

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