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    Rücktritt des nordossetischen Staatschefs Dsassochow aus eigener Entscheidung

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    MOSKAU, 01. Juni (RIA Nowosti). Der russische Präsident, Wladimir Putin, hat erklärt, dass er den Präsidenten der russischen Teilrepublik Nordossetiens, Alexander Dsassochow, nicht zum Rücktritt gedrängt hatte. „Ich kann mich an unser Gespräch vor einigen Monaten erinnern. Ich habe Sie nicht dazu bewogen. Das war Ihre Entscheidung", sagte Putin am Mittwoch bei einem Treffen mit Dsassochow in Moskau.

    „Ihre Meinung zur künftigen Führung der Republik ist mir nicht gleichgültig. Was das Alter betrifft, müssen früher oder später Entscheidungen getroffen werden. Aber Ihre Kenntnisse und Ihre Erfahrungen können in der praktischen Arbeit genutzt werden", sagte Putin.

    „Ich möchte mich bei Ihnen für die geleistete Arbeit bedanken. Ich kenne alle dramatischen Situationen aus verschiedenen Zeiten. Ich weiß, dass das Volk der Republik viel Leid erdulden musste. Das trifft in erster Linie auf Sie als einen Menschen zu, der die Hauptlast der Verantwortung zu tragen hat, die Verantwortung für alles, auch dafür, was formal nicht zu den Pflichten (des Republikchefs) gehört", sagte Putin.

    Dsassochow bekräftigte, dass sein Rücktrittsgesuch eine bewusste Entscheidung war, weil er den Weg für die junge Generation ebnen wollte. Er dankte dem russischen Präsidenten für die Unterstützung und die herzlichen Worte.

    Am vergangenen Dienstag hatte Alexander Dsassochow sein Rücktrittsgesuch eingereicht. Dsassochows Vollmachten laufen im Januar 2006 ab.

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