11:53 22 Oktober 2017
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    Verteidigungsminister Russlands: Baikonur spielt für Russlands Präsenz im All eine Schlüsselrolle

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    BAIKONUR, 02. Juni (RIA Nowosti). Das Kosmodrom Baikonur spielt eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung eines ungehinderten Zugangs und der ständigen russischen Präsenz im Weltraum, erklärte Russlands Verteidigungsminister, Sergej Iwanow.

    Heute begeht Baikonur den 50. Jahrestag seines Bestehens. "Baikonur heute, das ist ein gewaltiger wissenschaftlich-technischer Komplex mit einer sich ständig erweiternden Testplattform. Das Kosmodrom ist einer der funktionsfähigsten Weltraumbahnhöfe in der Welt. Es spielt auch weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung des ungehinderten Zugangs und der ständigen Präsenz Russlands im Kosmos", stellte Iwanow im Gespräch mit Journalisten fest.

    Er führte aus, dass im Verlauf der 50 Jahre seines Bestehens von hier aus etwa 2.500 Weltraumschiffe und interkontinentale ballistische Raketen gestartet sind.

    "In insgesamt 50 Jahren starteten vom Kosmodrom aus etwa 2.500 Weltraumschiffe und interkontinentale ballistische Raketen. Von hier wurden mehr als 130 einheimische und ausländische Kosmonauten auf eine Umlaufbahn gebracht. Mehr als dreitausend Weltraumapparate militärischer, wissenschaftlicher und sozialökonomischer Bestimmung hoben von hier aus in den Kosmos ab", sagte Sergej Iwanow.

    Im vergangenen Jahr starteten in Baikonur jeweils drei Weltraumschiffe und drei interkontinentale ballistische Raketen. Auf verschiedene Umlaufbahnen wurden 13 Weltraumapparate gebracht, berichtete der Minister. Während der fünf Monate des laufenden Jahres wurden gemeinsam mit Roskosmos drei Raketenträger gestartet.

    Mittels russischer Trägerraketen wurden in den vergangenen Jahren Weltraumapparate vieler Länder gestartet, darunter aus Großbritannien, Saudi-Arabien, Italien, Malaysia, Deutschland und den USA, stellte der Verteidigungsminister fest.

    Gegenwärtig werden auf dem Kosmodrom die Muster neuer Weltraumraketentechnik erprobt, die nach technischen und taktischen Vorgaben des russischen Verteidigungsministeriums geschaffen wurden, so die Raketenträger vom Typ Proton-M, Sojus-2 und die Antriebsstufe Bris-M, teilte Sergej Iwanow mit.

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