01:07 20 November 2017
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    Präsident Tschetscheniens kennt keine Erklärungen Kadyrows und Gantamirows

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    PUSCHKIN (Gebiet Leningrad), 03. Juni (RIA Nowosti). Der Präsident Tschetscheniens, Alu Alchanow, habe Erklärungen Kadyrows und Gantamirows weder gesehen noch gelesen. Das erklärte Alchanow vor Journalisten, die ihn um einen Kommentar zur Erklärung des Ersten Vize-Premierministers Tschetscheniens, Ramsan Kadyrow gebeten hatten. Laut dieser Erklärung wurde im Hause des früheren Vize-Premierministers, Beslan Gantamirow, ein Waffenlager ausgehoben.

    „Ich habe die Erklärungen Kadyrows oder Gantamirows weder gelesen noch gesehen. Ich weiß nur eins: Die Lage in der Republik ist stabil", sagte Alchanow.

    „In Bezug auf die Fragen, die entstanden sind, weiß ich, dass der Bevollmächtigte Präsidentenvertreter im Föderalbezirk Süd, Dmitri Kosak, entsprechende Weisungen erteilt hat. Es gibt keine wesentlichen Schwierigkeiten oder Behinderungen in der Republik. Das kann ich offiziell erklären", stellte der Präsident Tschetscheniens fest.

    Am Freitag war Alu Alchanow gemeinsam mit den Präsidentenbevollmächtigten der Föderalbezirke Süd und Nordwest, Dmitri Kosak und Ilja Klebanow, bei der Eröffnung des Seminars „Jugend Tschetscheniens: Neue Perspektiven" in dem Petersburger Vorort Puschkin zugegen.

    In dieser Woche hatte Gantamirow die Führung der Republik und besonders Ramsan Kadyrow „der Erpressung und des Raubüberfalls auf sein Wohnhaus in der Ortschaft Gechi" beschuldigt.

    In Reaktion darauf hatte Kadyrow erklärt, dass Gantamirow bis heute Kontakte mit den Banditen unterhält: „Gantamirow war den Banditen ganz zum Anfang der konterterroristischen Operation bei dem Ausbruch aus einer umstellten Stadt behilflich. Nach vorliegenden Angaben steht er mit den illegalen bewaffneten Gruppierungen bis heute in einem festen Kontakt", hatte Kadyrow erklärt.

    Der Erste Vize-Premierminister Tschetscheniens teilte ferner mit, die Rechtsschutzorgane hätten in Gantamirows Haus illegal gelagerte Waffen beschlagnahmt. „Die Vertreter der Machtorgane betraten nicht einmal das Haus. Das beschlagnahmte Waffenarsenal bestand aus Maschinenpistolen, Maschinengewehren und einem Granatwerfer, die der Hausherr (Gantamirows Bruder) selbst herausgab", erklärte Kadyrow gegenüber Journalisten.

    Ihm zufolge „handelten die Rechtsschutzorgane gesetzeskonform".

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