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    Schaden durch illegales Abholzen in Russland bei 180 Millionen Dollar im Jahr

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    MOSKAU, 03. Juni (RIA Nowosti). Der jährliche Schaden durch den illegalen Holzeinschlag in Russland beläuft sich auf fünf Milliarden Rubel bzw. etwa 180 Millionen Dollar im Jahr. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Naturressourcen Russlands hervor, die am Freitag an RIA Nowosti übermittelt wurde.

    „Neben Brasilien, Kamerun, Gabon, Indonesien und Malaysia gehört Russland zu den Ländern mit dem größten Umfang des illegalen Abholzens von Wäldern", wird in der Pressemitteilung festgestellt.

    „Seit 1992 hat sich der Umfang der illegalen Holzbeschaffung nahezu verdoppelt und 700 000 Kubikmeter erreicht, während sich der Schaden für die Forstwirtschaft auf fünf Milliarden Rubel im Jahr beläuft."

    Nach Angaben des Ministeriums macht das illegale Abholzen 89 Prozent aller Verstöße gegen das Forstrecht Russlands aus. Bis vor Gericht werden aber nur zehn Prozent der Fälle der illegalen Nutzung der Waldressourcen geführt.

    Probleme des illegalen Holzeinschlags und einige andere aktuelle Probleme der Waldnutzung werden vom 6. bis 8. Juni im Rahmen einer internationalen Regierungskonferenz in Moskau diskutiert, mit der der Europäisch-Nordasiatische Verhandlungsprozess auf Ministerebene zu Problemen der Rechtsanwendung und Verwaltung in der Forstwirtschaft eingeleitet wird.

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