17:22 22 Oktober 2017
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    Präsident von Tschetschenien hat keine Fakten der Teilnahme von Tschetschenen an Ereignissen in Usbekistan

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    PUSCHKIN (Gebiet Leningrad), 03. Juni (RIA Nowosti). Der Präsident von Tschetschenien, Alu Alchanow, verfügt nach eigenen Worten über keine Fakten der Teilnahme von Tschetschenen an den Ereignissen in Usbekistan.

    „Ich will, dass wir alle begreifen: In Usbekistan gibt es keine ‚tschetschenische Spur'. Ich stelle nicht in Abrede, dass dort auch Tschetschenen sein können. Aber ich weiß, dass sie mit der Tschetschenischen Republik und dem tschetschenischen Volk nichts gemein haben", sagte Alchanow.

    Am Vortag teilte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, mit, dass Russland Informationen über die Beteiligung tschetschenischer Terroristen an den Ereignissen in Usbekistan habe.

    „Wir haben Informationen, dass eine Reihe von islamischen Extremisten, Strukturen der islamischen Bewegung Usbekistans, Taliban-Reste und einige tschetschenische Terroristen mit den Ereignissen in Usbekistan zu tun haben", erklärte Lawrow vor Journalisten.

    „Wir überprüfen diese Informationen und wollen einen Dialog mit jenen in die Wege leiten, die Angaben dazu machen können", teilte Lawrow mit.

    Bewaffnete Leute besetzten in der usbekischen Stadt Andischan am 13. Mai das Gefängnis und eine Reihe von Verwaltungsgebäuden. Die Rechtsschutzorgane Usbekistans befreiten im Sturm das Gebäude der Stadtadministration. Nach offiziellen Angaben kamen im Ergebnis der Unruhen 173 Menschen ums Leben.

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