Radio
    Politik

    Fradkow sieht keine Probleme im Verhältnis mit den Ländern der „samtenen Revolutionen"

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 230
    TIFLIS, 3. Juni (RIA Nowosti). Der russische Ministerpräsident, Michail Fradkow, sieht keine ernsthaften Probleme in den Beziehungen Russlands mit den GUS-Staaten, die von „samtenen Revolutionen" erfasst worden waren: Georgien, Ukraine, Kirgisien. Dies erklärte er auf einer Pressekonferenz in Tiflis.

    Die bilateralen Kontakte ebenso wie die Vereinbarungen, die auf der heutigen Tagung des Rates der GUS-Regierungschefs in Tiflis, unterzeichnet wurden, zeigen, wie optimal die Beziehungen Russlands mit den GUS-Staaten entfaltet werden, sagte er.

    „Der Handel Russlands mit den GUS-Staaten belief sich im ersten Quartal 2005 auf 13,5 Milliarden Dollar. Das ist eine beträchtliche Zahl, die viel über den Stand unserer Zusammenarbeit verrät", fügte der russische Premier hinzu. Ihm zufolge ist Russland bereit, die noch bestehenden Barrieren und Verbote im Verhältnis zu den anderen GUS-Staaten schrittweise aufzuheben.

    „Wir haben noch viele solche Barrieren und Verbote, und nicht nur im Verhältnis zu Moldawien, sondern auch im Verhältnis zu anderen GUS-Staaten. Aber wir arbeiten schon an dieser Frage", sagte Fradkow, von moldawischen Journalisten auf das von Russland verhängte Einfuhrverbot für moldawische Produkte angesprochen.

    „Unsere Beziehungen zielen im Allgemeinen auf eine Integration ab und wir halten daran fest", sagte der russische Premier.

    Als einen wichtigen Schritt bei der Bewältigung der Probleme innerhalb der GUS bezeichnete er die heute unterzeichnete Vereinbarung über die schrittweise Aufhebung der Beschränkungen im gegenseitigen Handel bis zum Jahr 2012.