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    Andrej Kostin: Vneshtorgbank entwickelt sich wesentlich schneller als Russlands Banksektor im Ganzen

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    NOWO-OGARJOWO, 03. Juni (RIA Nowosti). Das Entwicklungstempo der Vneshtorgbank (Bank für Außenhandel) übersteigt wesentlich das Wachstumstempo des gesamten Banksektors Russlands, teilte der Vneshtorgbank-Chef, Andrej Kostin, dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, mit.

    „Der Banksektor im Lande entwickelt sich im Ganzen dynamisch, und das Wachstumstempo der Vneshtorgbank übersteigt das durchschnittliche Wachstumstempo im Banksektor auf das 1,5-fache", betonte Kostin.

    Ihm zufolge betrug der Zuwachs der Bankaktiva im vorigen Jahr 54 Prozent und des Kreditportfolios 80 Prozent. „Der Gewinn belief sich auf zehn Milliarden Rubel", sagte er.

    „Dabei wird der Hauptakzent auf sozial wichtige Aspekte der Tätigkeit gesetzt. Das sind vor allem die Arbeit mit der Bevölkerung, die Hypothekenkredite und die Arbeit mit Kleinunternehmen", unterstrich Kostin.

    Am 1. August startet in 40 russischen Regionen gleichzeitig das umfassende Projekt „VTB-24", teilte der Vorstandsvorsitzende der Vneshtorgbank dem Präsidenten mit.

    „Die wichtigsten Bankleistungen für die Bevölkerung können praktisch rund um die Uhr erbracht werden", sagte Kostin.

    Wladimir Putin erinnerte daran, dass er zusammen mit Andrej Kostin und dem Präsidenten der Ukraine, Viktor Juschtschenko, unlängst an der Eröffnung einer Vneshtorgbank-Zweigstelle in Kiew teilgenommen hatte, und interessierte sich dafür, wie die Arbeit dieser Zweigstelle vor sich geht.

    „Die Arbeit kommt gut in Gang. Wir haben recht viele Kunden", antwortete Kostin.

    „Die Bank stellt sich die Aufgabe, ein engmaschiges Netz im Ausland zu schaffen. Heute gibt es drei Banken in der GUS und vier weitere Banken in Westeuropa."

    „Bis zum Jahresende soll noch eine Reihe von Banken im Ausland hinzukommen", sagte der Vneshtorgbank-Leiter.

    Am Vortag erklärte Sergej Ignatjew, Vorsitzender der Bank Russlands, dass das Problem des Verkaufs der russischen Banken im Ausland an Vneshtorgbank bis zum Ende 2005 gelöst werde. „Ich hoffe, dass wir dieses Problem bis zum Jahresende lösen werden. Zurzeit werden intensive Konsultationen zu dieser Frage in Russland sowie mit Aufsichtsorganen jener Länder geführt, in denen sich die russischen ausländischen Banken befinden", teilte der Leiter der Zentralbank mit.

    Die Vneshtorgbank ist die größte Geschäftsbank des Landes nach der Höhe des Grundkapitals, das 42,1 Milliarden Rubel beträgt. Der größte Vneshtorgbank-Aktionär ist mit einem von Anteil 99,9 Prozent die Regierung der Russischen Föderation. Zu den anderen Aktionären gehören OOO Gasexport, Sberbank der Russischen Föderation, SAO Energomaschexport, OAO Ingosstrach, die Industrie- und Handelskammer Russlands.

    Die Vneshtorgbank bekam das höchste Rating für russische Banken von internationalen Ratingagenturen wie Moody's Investors Service, Standard & Poor's und Fitch. Im Ausland besitzt die Vneshtorgbank sechs Tochterbanken - in Zürich (Schweiz), Limassol (Zypern), Wien (Österreich). Kiew (Ukraine), Tiflis (Georgien) und Jerewan (Armenien) vertreten. Mit ihr assoziierte Banken gibt es in Frankfurt-am-Main (Deutschland) und in Luxemburg. Vertretungen hat sie in Mailand (Italien), Peking (China), Delhi (Indien) und Minsk (Weißrussland).

    Die Bank hat ein engmaschiges Netz von Zweigstellen, Tochter- und assoziierten Banken in besonders wichtigen und aussichtsreichen wirtschaftlichen Regionen Russlands.

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