13:52 16 Januar 2017
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    Saakaschwili: Georgien wird keine Probleme für Russland schaffen

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    TIFLIS, 03. Juni (RIA Nowosti). Der Präsident Georgiens plädiert für die Regelung der Beziehungen zu Russland und verspricht, keine Probleme für Russland zu schaffen.

    „Dieses Land (Georgien) wird keinerlei Probleme schaffen", erklärte der georgische Staatschef vor dem Beginn seines Treffens mit dem Premier Russlands, Michail Fradkow.

    Laut dem Präsidenten tritt Georgien dafür ein, die kulturellen und menschlichen Kontakte zu Russland wiederherzustellen.

    „Wir müssen den gemeinsamen humanitären Raum wiederherstellen. Unsere Jugendlichen müssen einander besuchen", betonte Saakaschwili.

    Der Präsident bemerkte ferner, dass die Frage des Abzugs der russischen Stützpunkte bereits gelöst sei (die Außenminister beider Länder haben am 30. Mai eine politische Erklärung angenommen, der zufolge beide russischen Stützpunkte auf georgischem Territorium - in Batumi und Achalkalaki - auf das Regime des Abzugs umgestellt werden, der 2008, das heißt in dreieinhalb Jahren, abgeschlossen werden soll), jetzt ist es höchste Zeit, weitere Probleme in den georgisch-russischen Beziehungen anzupacken.

    Wie der Präsident Georgiens zuvor bei einem festlichen Essen für die Teilnehmer der Sitzung des Rates der GUS-Regierungschefs erklärte, beabsichtige er nicht, einen Export der Revolution im GUS-Raum zu betreiben.

    „Wir können nicht unser Entwicklungsmodell aufzwingen und den Export unserer Revolution betreiben. Aber wir stellen das Vorbild für eine demokratische Entwicklung Georgiens dar", sagte Saakaschwili.

    Laut dem Präsidenten beabsichtige Georgien nicht, aus der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten auszutreten. Die GUS bleibe eine der Prioritäten für das Land, sagte er.

    Saakaschwili ging in seiner Rede auf die georgisch-russischen Beziehungen ein. Er bemerkte, dass der zweite wunde Punkt (nach den Stützpunkten) „die Konflikte auf georgischem Territorium (um die nicht anerkannten Republiken Abchasien und Südossetien) sind". „In den georgisch-russischen Beziehungen existiert ein Hirngespinst, das ausgeräumt werden muss", sagte Saakaschwili.

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