23:58 16 Oktober 2017
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    Japanischer Zerstörer in Wladiwostok eingetroffen

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    WLADIWOSTOK, 06. Juni (RIA Nowosti). Der Zerstörer "Hiei" der Seestreitkräfte der Selbstverteidigung Japans traf am Montag zu einem inoffiziellen Besuch in der Hauptbasis der russischen Pazifikflotte Wladiwostok, Verwaltungszentrum der Primorje-Region, ein.

    Die "Hiei" begrüßte die auf der Reede stehenden russischen Schiffe mit einem Salut der Nation. Ein Antwortsalut der Nation kam von der russischen Flottenküstenbatterie am Kap Ostryj.

    Wie im Pressedienst der Pazifikflotte mitgeteilt wurde, besuchte Vizeadmiral Nakashima, Befehlshaber des Operativstabes der Seestreitkräfte der Selbstverteidigung Japans, am Vortag zum ersten Mal in der Geschichte der russisch-japanischen Marinediplomatie die Stadt Wladiwostok.

    Der Besuch des Befehlshabers des Operativstabes und des Zerstörers "Hiei" erinnert an den 150. Jahrestag der Aufnahme zwischenstaatlicher Beziehungen zwischen Russland und Japan und die Unterzeichnung des sogenannten Shimoda-Vertrages aus dem Jahre 1855.

    Der Besuch des Zerstörers findet unter der Flagge des Konteradmirals Takanobu Sasaki, Befehlshaber der vierten Flottille, statt.

    Das Gastgeberschiff ist der Garderaketenkreuzer "Warjag" unter dem Kommando des Kapitäns zur See, Sergej Lipilin.

    Der Besuch wird traditionsgemäß mit gemeinsamen Übungen bei der Suche und Rettung eines in Seenot geratenen Schiffes zu Ende gehen.

    Von russischer Seite werden das U-Boot-Abwehrschiff "Admiral Winogradow", ein Raketenboot, ein Flugzeug und ein Hubschrauber an den Übungen teilnehmen.

    Seit 1996 ist das bereits der fünfte Besuch von Angehörigen der japanischen Kriegsmarine in Häfen des Fernen Ostens. Dreimal besuchten sie Wladiwostok und einmal Petropawlowsk-Kamtschatski.

    Russische Mariner besuchten ihrerseits fünfmal Japan. Unsere Kriegsschiffe liefen Yokosuka, Sasebo, Kure und zweimal Tokio an.

    Sechsmal endeten die Besuche mit gemeinsamen Übungen. Außerdem gab es mehrere Delegationsbesuche auf verschiedenen Ebenen, teilte man im Pressezentrum der Pazifikflotte mit.