08:54 20 Januar 2017
Radio
    Politik

    Weltkongress der Militärmedizin erstmals in Russland

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0
    SANKT PETERSBURG, 06. Juni (RIA Nowosti). Petersburg wurde die erste russische Stadt, in der das 36. Weltforum der Militärärzte am Montag im historischen Taurischen Palast seine Arbeit aufnimmt.

    Wie im Organisationskomitee des Forums mitgeteilt wurde, bestehe "eine der Richtungen der Tätigkeit des Forums darin, die Anstrengungen von Militär- und Zivilspezialisten zu vereinigen und die wissenschaftlich-praktischen Beziehungen zwischen militärmedizinischen Einrichtungen verschiedener Länder der Welt auszubauen".

    Auf Sektionssitzungen im Rahmen des Forums wird der gesamte Komplex der modernen Technologien für Vorbeugung, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation in der Militärmedizin behandelt. Außerdem geht es um moderne Methoden und die Organisation der medizinischen Hilfe bei lokalen Kriegen, bewaffneten Konflikten, der Liquidierung der Folgen von Natur- und technogenen Katastrophen sowie Terrorakten.

    Auf einer Ausstellung werden moderne Muster von medizinischen Geräten und Arzneipräparaten gezeigt. Auf der Basis des Ausbildungszentrums der Akademie für Militärmedizin wird ein Beispielunterricht zum Thema "Arbeit der Kräfte und Mittel des militärmedizinischen Dienstes unter Bedingungen der Liquidierung der Folgen einer umfassenden technogenen Katastrophe" erteilt.

    Wie im Organisationskomitee betont wurde, findet der Weltkongress erstmals in der Geschichte des Bestehens des Internationalen Komitees für Militärmedizin (1921 in Belgien gegründet) in Russland statt. Die Wahl fiel nicht zufällig auf Petersburg. In dieser Stadt befindet sich die älteste Akademie für Militärmedizin Russlands, deren wissenschaftliche Autorität in der Welt unbestreitbar ist. Der Kongress dauert bis zum 11. Juni, es wird erwartet, dass der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Sergej Iwanow, der Vorsitzende des Föderationsrates, Sergej Mironow, die Gouverneurin von Petersburg, Valentina Matwijenko, Militärattaches ausländischer Botschaften und Chefs der medizinischen Dienste der Streitkräften an seiner Arbeit teilnehmen werden. Insgesamt beteiligen sich über 450 führende Spezialisten der Militärmedizin aus 70 Ländern am Kongress.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren