13:08 26 September 2017
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    „Georgien sollte sich lieber mit eigenen Problemen beschäftigen"

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    MOSKAU, 06. Juni (RIA Nowosti). Georgien sollte sich lieber mit den eigenen Problemen beschäftigen, statt zu „bunten Revolutionen" anzustiften, meint Irakli Batiaschwili, einer der Führer der Bewegung „Vorwärts, Georgien".

    „Das Verleiten zu bunten Revolutionen im postsowjetischen Raum, um einen erwürgenden Demokratiegürtel rund um Russland aufzubauen, darf nicht zu den geopolitischen Zielen Georgiens gehören. Unser Land sollte sich in erster Linie mit der Beilegung der eigenen Konflikte mit Abchasien und Südossetien sowie mit der Vereinigung des Staates beschäftigen und zusammen mit Russland eine stabilisierende Rolle im Kaukasus spielen", erklärte Batiaschwili auf einer Pressekonferenz in der RIA Nowosti (Abchasien und Südossetien sind nicht anerkannte Republiken in georgischem Gebiet).

    Seiner Meinung nach sind der georgisch-abchasische und der georgisch-südossetische Konflikt eine Folge der Kontroversen mit Russland. Deshalb müssen zuerst die Streitigkeiten mit Russland beigelegt werden, führte Batiaschwili aus.

    „Die USA werden in unserem Land leider für einen Faktor gehalten, der Georgien bei der Wiederherstellung seiner territorialen Integrität hilft, wobei Russland als eine Kraft gilt, die dies behindert. Diese Formel muss geändert werden", forderte Batiaschwili.

    Seinen Worten nach braucht Georgien eine neue politische Kraft und eine völlig neue Politik, um den Konflikt mit Russland beizulegen und mit ihm eine denkbar enge strategische Partnerschaft herzustellen, die auf realem Vertrauen beruht.

    „Ich bin mir nicht ganz sicher, dass die jetzige georgische Führung eine solche Politik betreiben kann, um in unserem Verhältnis eine 180-Grad-Wende herbeizuführen und dadurch das Hauptziel des georgischen Volkes zu erreichen: Schrittweise Vereinigung und Erlangung der territorialen Integrität Georgiens", sagte der Politiker.

    Das Ziel der Bewegung „Vorwärts, Georgien" bestehe darin, die politische Situation in Georgien zu verbessern und die Unterstützung der Bevölkerung zu gewinnen, sagte er weiter.

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