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    Generalsekretär der OSZE meint, der Organisation drohe ohne Reform des Finanzierungssystems eine Krise

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    MOSKAU, 06. Juni (RIA Nowosti). Der Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Jan Kubis, meint, dass der OSZE eine Krise droht, wenn deren Finanzierungssystem nicht reformiert wird.

    "Ich hoffe, dass die Mitgliedsstaaten der OSZE bald für Veränderungen der Finanzierungsskala eintreten", sagte Kubis am Montag gegenüber Journalisten in Moskau.

    "Wir kommen an einer ernsthaften Erörterung der Skala der OSZE-Mitgliedsbeiträge nicht mehr vorbei. Wenn diese Frage nicht erörtert wird, geraten wir Ende dieses Jahres wieder in eine große Krise. Da es eine wiederholte Krise ist, wird sie viel schwerere Folgen für die Organisation haben", so Kubis.

    Die Einstufung der Mitgliedsbeiträge fällt in die Kompetenz der Mitgliedsländer und muss durch einen Konsens gelöst werden.

    "Russlands Position dazu ist klar, doch die anderen Länder akzeptieren diese Einstellung vorerst noch nicht", so Kubis.

    Russland hatte sich zuvor für eine Reform des Finanzierungssystems ausgesprochen. Der Stellvertreter des russischen Außenministers, Wladimir Tschischow, berichtete, dass das System der Mitgliedsbeiträge revidiert werden müsse. Die Beiträge müssten sich nach der Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Staates richten, meint das russische Außenministerium.

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