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    60 Prozent der Waldbestände Russlands werden 2005 aus dem Weltraum beobachtet

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    MOSKAU, 06. Juni (RIA Nowosti). Die Föderale Agentur für Forstwirtschaft (Rosleschos) führt im Jahr 2005 ein Monitoring von 60 Prozent des gesamten Waldterritoriums Russlands vom Weltraum aus durch. Das berichtete der Pressedienst des Ministeriums für Naturressourcen Russlands unter Berufung auf den Leiter der Agentur, Valeri Roschtschupkin.

    Ihm zufolge ist Rosleschos an den Aufbau eines umfassenden Systems zur Beobachtung der Waldbestände aus dem Weltraum herangegangen, um Verstöße gegen das Forstgesetzbuch, darunter auch den illegalen Holzeinschlag, aufzudecken.

    „Im Jahr 2005 werden 60 Prozent des Territoriums der Waldbestände des Landes zum Objekt dieses Monitorings. Rosleschos plant, im Jahr 2006 das gesamte Territorium, wo der Haupteinschlag von Nutzholz erfolgt, zu kontrollieren", sagte Roschtschupkin am Montag in Moskau auf einer zwischenstaatlichen Konferenz der Länder Europas und Nordasiens.

    Ein nicht weniger perspektivischer Bereich bei der Bekämpfung des illegalen Holzeinschlages ist nach Meinung des Experten die Kontrolle über den Holztransport. Rosleschos hat bereits mit dem Aufbau eines Systems begonnen, das es gestattet, den Weg aller Holzpartien vom Ort des Holzeinschlages zum Verbraucher zu überwachen.

    „Die Regierung Russlands ist sich über die Ausmaße und die Schwierigkeit des Problems der illegalen Holzbeschaffung sowie über deren negativen Folgen für das Land voll im Klaren und leitet daher Maßnahmen zur Vervollkommnung des Forst-, des Zivil-, des Steuer- und des Zollrechts ein", sagte der Rosleschos-Chef.

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