02:37 20 Januar 2017
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    Deutscher und Polin wegen Kokainschmuggel vor Gericht

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    MOSKAU, 06. Juni /RIA Nowosti/. Das Strafverfahren gegen den deutschen Staatsbürger und die polnische Staatsbürgerin, die wegen Kokainschmuggel angeklagt werden, wird jetzt im Gericht weitergeführt. Das teilte der RIA Nowosti der Pressedienst des Ermittlungsausschusses des russischen Innenministeriums mit.

    "Der Ausschuss hat die Ermittlungen abgeschlossen und das Strafverfahren an das Gericht des Bezirks Golowinsky von Moskau weitergeleitet. Ein Deutscher und eine Polin werden wegen Kokainschmuggel angeklagt", berichtete ein Pressesprecher.

    Nach Angaben der Ermittler waren die Angeklagten Mitglieder einer internationalen organisierten kriminellen Gruppe, die Drogen in Großpartien aus der Republik Costa Rica über Panama, Kuba und Russland nach Westeuropa schmuggelte.

    Der Deutsche und die Polin wurden am 21. Dezember 2003 bei der Zollkontrolle im internationalen Flughafen Scheremetjewo-2 festgenommen.

    "In ihrem Gepäck wurden vier Wein-Tetrapaks mit etwa 25 Litern Flüssigkeit, in der elf Kilogramm Kokain aufgelöst waren, gefunden und beschlagnahmt", so der Pressesprecher.

    Den Angeklagten drohen nach den entsprechenden Artikeln des russischen Strafgesetzbuches 7 bis 15 Jahre Haft.