11:53 17 Januar 2017
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    Britische und russische Motorradfahrer beendeten die Wohltätigkeits-Motorradwanderung London - Wladiwostok

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    LONDON, 6. Juni /RIA Nowosti/. Eine Gruppe britischer und russischer Motorradfahrer beendete die Wohltätigkeits-Motorradwanderung London - Wladiwostok /russische Hafenstadt am Pazifik/.

    Leiter der Motorradwanderung war der britische Geschäftsmann Nick Lang, der am 22. Mai in Tschita seinen 53. Geburtstag beging. Zusammen mit ihm wanderten sein Freund John Raymond, der russische Geschäftspartner von Lang /der Brite besitzt eine Reisefirma in Moskau/, Dmitri Palzew, und Alexej Nearanow, ein weiterer Russe.

    Wie aus der Gesellschaft „Red Square PR", die die Konsultations- und Informationsunterstützung dieser Motorradwanderung übernahm, gegenüber der RIA Nowosti verlautet, dauerte die Wanderung, die Anfang Mai gestartet worden war, 32 Tage.

    In dieser Zeit legten die Motorradfahrer rund 8 200 Meilen /rund 13 200 Kilometer/ zurück, passierten zehn Zeitzonen, nahmen mehrere Kilogramm ab, hatten aber zum Glück praktisch keine Störungen und unangenehmen Zwischenfälle zu verzeichnen.

    Unter den einprägsamsten Momenten nennt Lang „den Eindruck vom Baikalsee, die ständige Freundlichkeit und Unterstützung seitens der Einwohner Russlands, denen sie unterwegs begegnet sind, sowie die Wahl der großartigen Wohltätigkeitsorganisation, zu deren Unterstützung die Motorradwanderung veranstaltet worden war".

    Die Motorradwanderer sammelten im Rahmen ihrer Wanderung 10 000 Pfund Sterling, die für Wohltätigkeitszwecke verwendet werden sollen. Der Empfänger der Mittel ist der russische Wohltätigkeitsfonds „Sewernaja Korona", der von Irina Kudrina, Gattin des Finanzministers Russlands, geleitet wird. Der Fonds führt umfangreiche Programme zur Hilfe für kranke und verwaiste Kinder in Russland durch.

    „Auf unserem Wege von West nach Ost sahen die Menschen gleich aus, waren gleich gekleidet, sprachen dialektfrei. Sie bewohnen ähnliche Häuser und kaufen in ähnlichen Geschäften ein - merklich veränderten sich nur die Landschaften und die Pflanzenwelt", teilte der Leiter der Motorradwanderung seine Eindrücke mit.

    Er wunderte sich darüber, dass es während des Monats ihrer Wanderung nur einmal geregnet hatte, und auch noch darüber, dass „die Güterzüge in Russland ungewöhnlich lang sind - einmal gelang es, bei einem davon 86 Wagen zu zählen".

    „Ein Besuch in Wladiwostok lohnt sich, das ist eine Art russisches San Francisco, ein belebter Hafen, lange Straßen, Straßenbahn, Drahtseilbahn, Architektur von der Jahrhundertwende, morgendlicher Nebel", sagte Lang.

    Die Frage, ob er noch einmal eine solche Wanderung unternehmen möchte, verneinte er, weil er sich nicht gern wiederhole. „Ich überlege mir aber eine Motorradwanderung auf der Strecke St. Petersburg - Usbekistan", gestand der Brite ein.

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