05:28 23 Januar 2017
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    Präsident von Russland und Sultan von Brunei unterzeichneten gemeinsame Erklärung

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    MOSKAU, 07. Juni (RIA Nowosti). Der Präsident Russlands, Wladimir Putin, und der Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah, stellten ein übereinstimmendes Herangehen an die wichtigsten regionalen und internationalen Fragen fest, heißt es in der Gemeinsamen Erklärung, die im Anschluss an die Verhandlungen im Kreml unterzeichnet wurde.

    Wie es in dem Dokument heißt, sprachen die beiden Staatschefs über die Lage auf der koreanischen Halbinsel, in Irak, im Nahen Osten und in Afghanistan.

    Die Seiten vereinbarten die Zusammenarbeit bei der Aufrechterhaltung des Friedens und der Stabilität in der asiatisch-pazifischen Region wie auch in anderen Regionen der Welt sowie die Kooperation beim Kampf gegen die neuen Herausforderungen und Gefahren. Sie verständigten sich auf die Zusammenarbeit bei der Wahrung und Festigung der internationalen Sicherheit.

    Die Seiten unterstrichen, dass der Beitritt Russlands zum Vertrag über Freundschaft und Zusammenarbeit in Südostasien der Festigung der Stabilität und Sicherheit in der Region dient. Er setzt den Dialog zwischen Russland und den ASEAN-Staaten auf einer neuen Ebene fort.

    Die Erklärung „hebt die Bedeutung des ersten Gipfeltreffens Russland - ASEAN hervor, das Ende 2005 in Kuala Lumpur stattfindet". Es wird „dem weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Russland und der Assoziation auf den Gebieten, die beiderseits von Interesse sind, einen weiteren Impuls geben".

    Russland bekräftigte in dem Dokument sein Bestreben, an der Tätigkeit der Organisation der Islamischen Konferenz teilzunehmen; Brunei begrüßte das.

    Russland und Brunei „unterstrichen die Bedeutung der strikten Einhaltung der internationalen Vereinbarungen auf dem Gebiet der Waffen- und Rüstungskontrolle sowie auf dem Gebiet der Nichtweiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen durch alle Staaten".

    Die Perspektiven der militärtechnischen Zusammenarbeit unterstreichend, die den nationalen Interessen beider Staaten entsprechen, vereinbarten die Seiten, die Kooperation auf diesem Gebiet zu festigen, wobei sie die Unterzeichnung entsprechender bilateraler Dokumente in der Zukunft im Auge haben.

    „Die Seiten vereinbarten ferner die Entwicklung gegenseitig vorteilhafter Beziehungen und die Förderung von Kontakten auf den Gebieten Wissenschaft, Technologie, Kultur, Bildung und Sport", heißt es in der Erklärung.

    Zum Zweck der weiteren Entwicklung der Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen Russland und Brunei vereinbarten beide Seiten die Fortsetzung der Verhandlungen und unterschrieben eine Reihe bilateraler Dokumente, darunter ein Abkommen über die Förderung und den beiderseitigen Schutz von Investitionen sowie über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Tourismus. Sie verständigten sich auf den gegenseitigen Verzicht auf alle Visaformalitäten bei Inhabern von Diplomaten- und Dienstpässen.

    In der Gemeinsamen Erklärung bekräftigten beide Seite die Bereitschaft, die Anstrengungen zum Ausbau der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie der Zusammenarbeit bei Investitionen zu verstärken. Sie vereinbarten, Direktkontakte zwischen Geschäftsleuten aus beiden Ländern zu fördern.

    Der Sultan von Brunei brachte „dem Präsidenten Russlands seine tief empfundene Anerkennung für den warmen Empfang und die Gastfreundschaft zum Ausdruck, die ihm und der ihn begleitenden Delegation zuteil wurden". Er lud den Präsidenten der Russischen Föderation zu einem Besuch nach Brunei ein. Die Einladung wurde dankend angenommen.

    Die Staatschefs beider Länder sprachen sich befriedigt über die Ergebnisse des Besuchs aus und kamen zu der Schlussfolgerung, dass er der weiteren Festigung der freundschaftlichen Beziehungen und der vielfältigen Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten dient, heißt es in dem Dokument.