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    Flüchtiger russischer Oligarch zieht Teilnahme an Privatisierung in Ukraine in Betracht

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    MOSKAU, 07. Juni (RIA Nowosti). Der flüchtige russische Oligarch, Boris Beresowski, schließt seine Teilnahme an den Auktionen zur Privatisierung von Unternehmen in der Ukraine nicht aus. „Da das neue Regime in der Ukraine die Transparenz der Auktionen und des Wirtschaftslebens insgesamt verkündete, schließe ich meine Beteiligung an dieser oder jener Auktion nicht aus", sagte Beresowski in einem Interview für die Internet-Zeitung Ukrainskaja Prawda am Dienstag. Er ging davon aus, dass in der Ukraine jetzt eine „riesige Anzahl von Unternehmen" privatisiert wird. Beresowski konkretisierte nicht die Unternehmen, an denen er interessiert ist. Gleichzeitig erklärte er jedoch, die Sphären kommentierend, die für ihn in der Ukraine attraktiv sind: „Nennen Sie jede beliebige, und Sie haben sich nicht geirrt."

    „Ich habe ein Team, das in der Ukraine arbeitet. Seinen Empfehlungen werde ich folgen", stellte er fest.

    Beresowski zufolge sind ihm bislang noch keine Empfehlungen zugegangen, denn „es gibt immerhin eine bestimmte Ungewissheit, welche Schritte die heutige Führung (in der Ukraine) tun wird".

    Wie die Agentur Nowosti-Ukraina meldet, schloss Boris Beresowski den weiteren Ausbau des Mediengeschäfts in der Ukraine nicht aus, auf die Zeitung Kommersant-Ukraina verweisend.

    Ferner erklärte Beresowski, dass er auch weiterhin den Wunsch verspüre, in die Ukraine zu fahren, doch bekam er bisher keine offizielle Benachrichtigung in seinen Visa-Angelegenheiten. Er stellte dazu fest, dass er „dieses Kapitel nicht erörtern will".

    Boris Beresowski sagte, dass er der neuen ukrainischen Führung durch eine eventuelle Reise nicht schaden will. „Ich fahre nur, wenn ich weiß, dass das der heutigen Führung der Ukraine nicht schadet. Das heißt, ich fahre nur mit ihrem klaren Einverständnis", sagte Beresowski.

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