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    Lawrow: Bei der Reform der UNO müssen die Meinungen der Mitgliedsländer berücksichtigt werden

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    ROM, 7. Juni (RIA Nowosti). Der Reform der UNO und der Lösung des Problems der Erweiterung des UN-Sicherheitsrates muss ein umfassender Konsens der Mitgliedsländer dieser internationalen Organisationen zugrunde liegen. Das sagte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, am Dienstag nach Verhandlungen mit seinem italienischen Amtskollegen Gianfranco Fini auf einer Pressekonferenz in Rom.

    „Es kommt nicht auf das Tempo der Reform der UNO an. Dieser Prozess muss mit einem umfassenden Konsens aller Mitgliedsländer abgeschlossen werden, was jetzt leider noch nicht der Fall ist." „Russland ist in erster Linie über die Erhaltung der Legitimität, der Wirksamkeit und der Effektivität der Organisation besorgt, vor allem ihres Sicherheitsrates", fuhr Lawrow fort.

    „Ohne die einhellige Unterstützung aller UN-Mitglieder wird es kaum gelingen, die Effektivität der Organisation zu erhöhen. In diesem Kontext erklärt sich Russland bereit, eine beliebige Wahl zu unterstützen, die auf der Grundlage einer umfassenden Eintracht der Mitgliedsländer getroffen wird."

    Der russische Außenminister hob ferner hervor, dass die Reform der UNO nicht ausschließlich auf die Erweiterung ihres Sicherheitsrates hinauslaufen dürfe. Es gehe vielmehr um die Erhöhung der Effektivität der Organisation, um die Schaffung von Stimuli zur Suche nach Antworten auf die Herausforderungen und Gefahren der Gegenwart wie der Zerfall von Staaten, Verstöße gegen die Menschenrechte wie auch ethnische oder religiöse Konflikte, sagte Lawrow.

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