11:05 18 Januar 2017
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    Fradkow: Bei der Zusammenarbeit zwischen Russland und Finnland gibt es keine unlösbaren Probleme

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    ODINZOWO (Gebiet Moskau), 07. Juni (RIA Nowosti). Bei der Zusammenarbeit zwischen Russland und Finnland gebe es keine unlösbaren Probleme, erklärte der Premierminister der Russischen Föderation, Michail Fradkow, am Dienstag, nach den Verhandlungen mit seinem finnischen Amtskollegen, Matti Vanhanen, vor Journalisten.

    Wie Fradkow sagte, wurde in den heutigen Verhandlungen gegenseitige Verständigung zu vielen Fragen, unter anderem zum Niveau der Eisenbahntarife, zur Zusammenarbeit im Forstbereich, der Energiewirtschaft und zu von finnischen Unternehmen, die in Russland arbeiten, aufgeworfenen Fragen erzielt. Zum Beispiel über die rechtzeitige Rückerstattung der Mehrwertsteuer.

    Der russische Premier sagte auch, dass die Seiten die Perspektiven des Zusammenwirkens in Maschinenbau, Transportwesen und Hochtechnologien sowie bei der gemeinsamen Nutzung des Saima-Kanals erörterten.

    Fradkow teilte mit, dass in Finnland in diesem Jahr die Tage der russischen Wirtschaft stattfinden werden. Ihm zufolge müsse diese Maßnahme mit einer neuen Qualität in den bilateralen Beziehungen mit Akzent auf die Hochtechnologien erfüllt werden.

    Vanhanen verwies seinerseits auf die guten Ergebnisse bei den Verhandlungen und maß der Zusammenarbeit im Innovationsbereich große Bedeutung bei. „Die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet wird der nächste große Schritt beim Zusammenwirken zwischen Finnland und Russland sein", sagte er.

    Fradkow rief auf, die Situation mit der unbeabsichtigten Verletzung des finnischen Luftraumes durch russische Flugzeuge über dem Finnischen Meerbusen nicht zu dramatisieren. Seiner Meinung nach seien Experten und Zivilspezialisten auf dem Gebiet der Navigation in der Lage, dieses Problem zu erörtern und die Fragen zu beseitigen.

    Der russische Premier teilte mit, dass diese Problematik in den Verhandlungen mit Vanhanen behandelt wurde, und der Generalstabschefs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Juri Balujewski, an der Diskussion teilnahm.

    Der Premierminister Finnlands betonte seinerseits, dass er die Verletzung des finnischen Luftraumes nicht für absichtlich oder provokatorisch halte. Er teilte mit, dass er vom russischen Generalstabschef erfuhr, welche Maßnahmen die Streitkräfte Russlands ergreifen werden, damit sich Fakten der Verletzung des Luftraumes nicht wiederholen.

    Früher erklärten Vertreter Finnlands, dass russische Militärflugzeuge in den letzten Monaten die finnisch-russische Luftgrenze entweder beim Flug nach Kaliningrad an der Ostsee oder auf dem Rückwege mehrmals verletzt hätten.

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