21:41 20 Oktober 2017
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    Russen wollen Staatseigentum an Rohstoffen

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    MOSKAU, 08. Juni (RIA Nowosti). Die Russen sind Verfechter des Staatseigentums an Naturrohstoffen, ob nun Wälder, Flüsse, Rohstoffvorkommen oder Meeresküsten. Zu dieser Schlussfolgerung gelangten die Forscher des Akademieinstituts für komplexe Sozialstudien, die ihren Bericht „Eigentum im Leben der Russen: Mutmaßungen und Realitäten" der Öffentlichkeit vorlegten.

    Die Menschen im Land plädieren für die Freiheit des Eigentums und für die Unantastbarkeit der Eigentümerrechte. Doch auf den Feldern, wo die Umsetzung dieser Rechte die Interessen der Gesellschaft in ihrer Gesamtheit berührt, wie in den strategischen Bereichen der Wirtschaft, auf dem Gebiet von Naturobjekte und Rohstoffen oder in sozialen Bereichen, besteht die Bevölkerung auf Staatseigentum.

    Die Frage lautete: „Bei welchen Eigentumsarten soll der Staat das Recht in Anspruch nehmen dürfen, die Eigentümerrechte einzuschränken?" Wälder, Flüsse und Seen nannten 86 Prozent. 85 Prozent verwiesen auf Rohstoffe und ihre Lagerstätten. Meeresküsten und Ufer der Gewässer erwähnten 84 Prozent. Für staatliche Kontrolle über Werke und Fabriken sowie Läden und andere Einrichtungen plädierten 66 Prozent.

    Im Verständnis der Russen bedeutet Staatskontrolle, dass der Staat als solcher der reale Eigentümer in dem jeweiligen Bereich zu sein hat. Er muss die Regeln für die Nutzung des Eigentums festlegen.

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