01:44 17 Januar 2017
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    Russland und Spanien wollen Umfang der gegenseitigen Investitionen vergrößern

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    MOSKAU, 08. Juni (RIA Nowosti). Russland und Spanien sind an gegenseitigen Investitionen interessiert. Das stellten Viktor Christenko, Minister für Industrie und Energiewirtschaft Russlands, und Jose Montilla, Minister für Industrie, Tourismus und Handel Spaniens, beim russisch-spanischen Energieforum fest.

    „Wir sind an einer Zunahme von Investitionen spanischer Unternehmen in Russland interessiert", sagte Christenko. „Seitens Russlands besteht ebenfalls die Möglichkeit, in spanische Unternehmen zu investieren." Wie er feststellte, belege Russland Platz 14 auf der Liste der Handelspartner Spaniens und Platz acht im Handelsumsatz Spaniens mit europäischen Ländern.

    Nach den Worten des Ministers machen Erdöl und Erdölprodukte 70 Prozent des russischen Exports nach Spanien aus. Aus Spanien werden hauptsächlich Maschinen, Anlagen und Lebensmittel importiert.

    Zugleich verwies Christenko darauf, dass russische Unternehmen von europäischen, darunter auch von spanischen Firmen etwas unterschätzt werden, obwohl Russland und Spanien aussichtsreiche gemeinsame Projekte haben.

    Jose Montilla verwies seinerseits darauf, dass Spanien an einer Erweiterung seiner Präsenz auf dem russischen Markt interessiert ist.

    „Die internationale Zusammenarbeit im Energiebereich müsste darauf basieren, dass dies eine Priorität für die beiden Länder ist", betonte der Minister. Er plädierte für eine Erweiterung der Zusammenarbeit in der Infrastruktur, im Austausch von Energieressourcen und Technologien sowie im Verkehrswesen.

    Auf das Kyoto-Protokoll eingehend, erklärte Christenko, dass derzeit eine aktive Arbeit an Rechtsdokumenten dieses Abkommens im Gange ist. „Demnächst sollen die Teilnehmer des Kyoto-Protokolls den Verhandlungsprozess zur 2. Haushaltsperiode aufnehmen", stellte der russische Minister fest. „Diese Verhandlungen werden nicht einfach sein, denn viele Länder werden sich verpflichten müssen, die Umweltbelastung mit den Treibhausgasen zu reduzieren."