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    Russisch-iranische Arbeitsgruppe bereitet Programme zur Schulung iranischer AKW-Fachleute vor

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    MOSKAU, 8. Juni (RIA Nowosti). Der russische Atomkraftwerksbetreiber Rosenergoatom und die Atomenergie-Organisation Irans haben eine Arbeitsgruppe für die Erstellung von Programmen zur Schulung iranischer Fachleute gebildet. Das geht aus einer am Mittwoch in Moskau verbreiteten Pressemitteilung des Atomkraftwerks Kalinin hervor.

    Die Übereinkunft über die Bildung der Gruppe war beim Besuch einer von Vizepräsident Assadolla Saburi geleiteten iranischen Delegation im AKW Kalinin erzielt worden.

    Die Lehrprogramme sollen den Angaben zufolge zu einem integrierten Bestandteil eines Vertrages zwischen Rosenergoatom und der iranischen Atomenergie-Organisation werden.

    Russland baut in Iran den ersten Block des Atomkraftwerks Buschehr, der ein Analogon der dritten Energieanlage des AKW Kalinin ist. Der iranische Reaktor mit einer Leistung von 1000 Megawatt soll im Oktober 2006 hochgefahren werden.

    Nach von Teheran früher bekannt gegebenen Plänen will Iran zum Jahr 2021 weitere Atomreaktoren mit einer Gesamtleistung von 6000 Megawatt bauen lassen.

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