05:27 23 Januar 2017
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    Russland-NATO-Rat wird Situation in Usbekistan zur Sprache bringen

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    MOSKAU, 8. Juni (RIA Nowosti). Der Russland-NATO-Rat wird in seiner bevorstehenden Sitzung unter anderem die Situation in der zentralasiatischen Republik Usbekistan zur Sprache bringen. Das teilte das Verteidigungsministerium Russlands am Mittwoch in Moskau mit. Zur Teilnahme an der Sitzung fliege Verteidigungsminister Sergej Iwanow am 9. Juni zu einem zweitägigen Besuch nach Brüssel.

    Auf der Tagesordnung der Sitzung stehen mehrere andere gegenseitig interessierende Fragen, darunter Probleme der internationalen Sicherheit, der Verhinderung der Ausbreitung von Massenvernichtungswaffen, der Bekämpfung der organisierten Kriminalität, der Unterbindung des Drogenhandels wie auch des Kampfes gegen den Extremismus und Terrorismus.

    Die Verteidigungsminister werden die Lage in Irak und in Afghanistan wie auch die Perspektiven der Erweisung humanitärer Hilfe für die Bevölkerung im sudanesischen Darfur, wo ein Bürgerkrieg lodert, durch die Nordatlantische Allianz erörtern.

    „An dieser humanitären Aktion wird auch Russland teilnehmen. Wir planen humanitäre Hilfe für die Bevölkerung Sudans", sagte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

    Behandelt werden sollten auch Probleme der Kompatibilität der Truppen Russlands und der NATO wie auch Perspektiven der Aufstellung eines europäischen Raketenabwehrsystems.

    „Die NATO steht kurz vor der Schaffung eines einheitlichen Raketenabwehrsystems. Aber unser Einstieg in diesen Prozess wird nach Kräften verhindert. Leider werden die russischen Vorschläge zu diesem Problem von der NATO größtenteils ignoriert", sagte der Ministeriumssprecher.