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    Russland und Großbritannien: Partnerschaft in der Außenpolitik

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    MOSKAU, 09. Juni (RIA Nowosti). Die Entwicklung des russisch-britischen Zusammenwirkens sei eine der Hauptrichtungen in der Außenpolitik beider Länder, erklärte der amtliche Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Jakowenko, in einem Interview für die RIA Nowosti.

    Großbritannien sei, sagte Jakowenko, ein strategisch wichtiger Partner Russlands im UN-Sicherheitsrat, der G-8 und den Instituten der gesamteuropäischen Zusammenarbeit. „Moskau weiß die Bemühungen Londons zu schätzen, die die Festigung des Zusammenwirkens Russlands mit der Europäischen Union und der NATO, die Integration Russlands in die internationalen Strukturen und seine vollberechtigte Teilnahme an ihrer Tätigkeit zum Ziel haben", hob Jakowenko hervor.

    Zugleich verwies er darauf, dass vor dem Hintergrund der alles in allem positiven Entwicklung der russisch-britischen Beziehungen auch einige negative Momente nicht zu übersehen sind. Sie hängen, sagte Jakowenko, vor allem mit der antirussischen Tätigkeit einiger so genannter „neuer politischer Emigranten" zusammen, die sich in Großbritannien festgesetzt hätten. Zu ihnen gehören zum Beispiel der einstige russische Oligarch Boris Beresowski, der in Großbritannien politisches Asyl gefunden hat, und Achmed Sakajew, einer der Anführer der tschetschenischen Terroristen.

    „Die russische Seite ist fest davon überzeugt, dass die Beziehungen einer wahren Partnerschaft keine ‚Doppelstandards' dulden. Die Beseitigung der künstlichen ‚Reizfaktoren' aus unseren beiderseitigen Beziehungen würde zur Festigung des Geistes des gegenseitigen Verstehens und Vertrauens im Dialog Moskau - London beitragen", sagte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums abschließend.

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