20:19 24 Januar 2017
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    Russisches Verteidigungsministerium kündigt Entsendung von humanitärer Hilfe und Militärberatern nach Darfur an

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    BRÜSSEL, 09. Juni (RIA Nowosti). Russland könnte unter der Ägide der UNO humanitäre Hilfe und Militärberater nach Darfur entsenden, kündigte der russische Verteidigungsminister, Sergej Iwanow, gegenüber Journalisten an.

    „Wir schließen nicht aus, dass wir unter der Flagge der UNO humanitäre Hilfe erweisen und Militärberater entsenden", sagte er.

    Dem Minister zufolge sollen im Sudan Militärberater zum Einsatz kommen, um „die Seiten zu trennen und die Situation der Menschen zu überwachen".

    „Doch ich sehe keinen Sinn darin, dafür viele Mittel aufzuwenden, denn die Vorgänge (in der westsudanesischen Provinz Darfur) bedrohen kaum unsere Sicherheit und unsere Interessen", sagte Iwanow.

    Der Minister unterstrich, dass die Nato-Staaten als Gegengewicht zu Russland so viele Beobachter und Berater wie möglich bei der neuen Führungsspitze sowie humanitäre Hilfe nach Sudan schicken wollen.

    „Der Bürgerkrieg im Süden Sudans dauert schon 25 Jahre an, und ich kenne Afrika ein wenig. Er wird noch einmal solange dauern, was auch immer wir unternehmen mögen. Das ist ein unendlicher Konflikt", stellte Sergej Iwanow fest.

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