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    Weniger als ein Viertel der Russen hält das Land für wirklich souverän

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    MOSKAU, 09. Juni (RIA Nowosti). Nur 23 Prozent der Landesbevölkerung meint, dass Russland in der Periode seit dem Zerfall der Sowjetunion im Jahre 1991 ein vollständig souveräner Staat wurde. Demgegenüber vertreten 31 Prozent die Auffassung, dass Russland nie die Souveränität erlangte, während 33 Prozent zu der Ansicht neigen, Russland büßte die reale Souveränität, über die die Sowjetunion verfügte, ein.

     Diese Angaben verbreitete das Allrussische Meinungsforschungsinstitut (WZIOM). Die Erhebung wurde am Vorabend des 12. Juni durchgeführt, der als „Tag Russlands" begangen wird.

    Unter den 18 - 24jährigen wird die Meinung, Russland sei ein vollkommen souveräner Staat, etwas häufiger geäußert - von 33 Prozent der Befragten. In den älteren Altersgruppen ab 60 Jahre geht die Kennziffer auf 14 Prozent zurück.

    26 Prozent der Befragten neigen dazu, im 12. Juni, dem „Tag Russlands", einen „roten Kalendertag" zu sehen. Mehr als ein Drittel (39 Prozent) misst ihm jedoch keine besondere Bedeutung bei, sondern sieht lediglich einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag. 19 Prozent halten ihn überhaupt nicht für einen Feiertag, denn sie begreifen seinen Sinn nicht. Diese Gruppe verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel. Damals waren es noch 25 Prozent. Den 12. Juni halten 11 Prozent für ein tragisches Datum, weil es den Zerfall der UdSSR eingeleitet habe. In Moskau und Sankt Petersburg beläuft sich diese Zahl auf 23 Prozent.

    Die gesamtrussische Umfrage führte WZIOM in 153 Ortschaften in mehr als 46 Regionen des Landes durch. Die statistische Fehlerquote beträgt 3,4 Prozent.

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