01:21 23 Januar 2017
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    Ermordung des kirgisischen Abgeordneten hängt vermutlich mit dessen loyaler Haltung zum Ex-Präsidenten zusammen

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    BISCHKEK, 10. Juni (RIA Nowosti). Die Rechtsschutzorganen Kirgisiens schließen nicht aus, das die Ermordung des Parlamentsabgeordneten Schyrgalbek Surabaldijew durch sein enges Verhältnis mit der Familie des kirgisischen Expräsidenten, Askar Askajew, zusammenhängt. Diese Version erfuhr RIA Nowosti aus Kreisen der Rechtsschutzorgane des Landes.

    Der 51jährige Abgeordnete wurde am Freitag im Zentrum der kirgisischen Hauptstadt ermordet. In der Öffentlichkeit wird sein Name mit der Familie Akajew in Zusammenhang gebracht. Nach einigen Hinweisen organisierte Surabaldijew die Abteilungen der so genannten Weißhüte, welche am Vorabend der Revolution vom 24. März die Zusammenstöße mit Teilnehmern an den Protestaktionen gegen Akajews Regime provozierten.

    Unmittelbar vor dem Sturm des Hauses der Regierung fielen etwa 300 mit Schlagstöcken und Schildern bewaffnete Weißhüte über die Teilnehmer eines Meetings auf dem Zentralplatz in Bischkek her.

    Der Zusammenstoß sorgte in den Massen für Erregung und provozierte den Sturm des Gebäudes.