10:59 18 Januar 2017
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    EBRD stellt für ökologische Projekte in Russland über 150 Millionen Euro bereit

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    MOSKAU, 10. Juni (RIA Nowosti). Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) werde bis Ende 2008 über 150 Millionen Euro für die Realisierung eines Programms bereitstellen, das die Verschrottung russischer Atom-U-Boote, die ökologische Wiederaufbereitung von technischen Stützpunkten der Seestreitkräfte und andere Projekte zur Gewährleistung der ökologischen Sicherheit vorsieht", berichtete am Freitag der EBRD-Vertreter Olivier Pillard.

    „Ab 2003 wirkt in Russland ein Programm, demzufolge wir planen, binnen fünf Jahren 150 Millionen Euro für die Verschrottung russischer Atom-U-Boote und die Gewährleitung der nuklearen und ökologischen Sicherheit in der Russischen Föderation aufzuwenden. Schon jetzt ist klar, dass die Finanzierung der Arbeiten sowohl an der Verschrottung von Atom-U-Booten als auch an den anderen Projekten im Rahmen dieses fünfjährigen Programms den Betrag von 150 Millionen Euro übersteigen wird", betonte der Top-Manager der Verwaltung für nukleare Sicherheit Pillard.

    Wie Viktor Achunow, Leiter der Verwaltung für Einstellung des Betriebes von nuklearen und strahlungsgefährlichen Objekten bei der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom), sagte, „verstehen wir bei Rosatom, dass wir nach westlichen Standards arbeiten müssen".

    Am Freitag wurde im Rahmen des Programms „Ökologische Partnerschaft ‚Nördliche Dimension'" in Moskau ein strategischer Masterplan für die Verschrottung russischer Atom-U-Boote und ökologische Wiederherstellung der Gebiete in Nordwestrussland präsentiert.

    „In diesem Masterplan haben wir 45 Maßnahmen akzentuiert, denen die EBRD-Mittel in erster Linie zugeführt werden müssen", sagte Achunow.

    Seinen Worten nach werde das Problem der Verschrottung von Atom-U-Booten „gewöhnlich im Rahmen zweiseitiger Verhandlungen, beispielsweise zwischen Russland und Kanada oder zwischen Russland und Großbritannien, gelöst".

    „Die gemäß dem strategischen Masterplan für Russland bestimmten Mittel (die Finanzierung des Plans übernimmt u. a. auch die EBRD) werden wir hauptsächlich für die Lösung der Probleme der Sicherheit von nuklearen Objekten und der Infrastruktur in Russland verwenden", unterstrich Achunow.

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