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    Generalsekretär der OVKS erstattete Putin Bericht

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    MOSKAU, 10. Juni (RIA Nowosti). Der Generalsekretär der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS), Nikolai Bordjuscha, erstattete dem Präsidenten Russlands, Wladimir Putin, Bericht über die Tätigkeit der Organisation, der Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Kirgisien und Tadschikistan angehören.

    Er berichtete insbesondere über die Durchführung der Operation „Kanal" zur Unterbindung des Drogenhandels von Afghanistan aus. Neben den Mitgliedsstaaten des Vertrages hatten an der Operation auch Usbekistan, Iran und Aserbaidschan teilgenommen.

    „Wir versuchten, Modelle und reale Maßnahmen zur Unterbindung des Drogenhandels im Sicherheitsgürtel an der nördlichen Grenze zu Afghanistan zu entwerfen", stellte Bordjuscha fest. „Im Prinzip gelang das, und die Ergebnisse, die wir erreichten, zeugen davon, dass diese kollektiven Schritte effektiv waren."

    Die Operation Kanal stand ihm zufolge unter Leitung der russischen Anti-Drogen-Behörde. An ihr nahmen praktisch alle Rechtsschutzorgane der sechs Staaten teil. In der abschließenden Etappe schlossen sich ihr auch Vertreter Usbekistans, Irans und Aserbaidschans an, teilte Bordjuscha mit.

    Er stellte fest, dass die Hauptaufmerksamkeit in Bezug auf die Festigung des antiterroristischen Potenzials der Mitgliedsstaaten im letzten Jahr der Personalausbildung galt. Bordjuscha meldete den Abschluss der Arbeiten am Vertrag über die Ausbildung von Spezialisten, welcher von den Vertragsgremien gebilligt und den Staatschefs der Teilnehmerstaaten auf der Tagung des Rates für kollektive Sicherheit vorgelegt wird. Sie findet am 23. Juni statt.

    „Wir gehen zu einer kostenlosen Ausbildung der Kader für alle Mitgliedsstaaten des Vertrages über", unterstrich Bordjuscha.

    Der Generalsekretär teilte des Weiteren mit, dass die Akademie des Generalstabes der russischen Streitkräfte die Ausbildung von Vertretern der Exekutive der Mitgliedsstaaten in Sicherheitsfragen übernimmt.

    Außerdem wird in Zusammenarbeit mit dem russischen Innenministerium die Ausbildung von Spezialisten für den Einsatz in Friedensmissionen, für die Unterbindung des Drogenschmuggels und für antiterroristische Operationen organisiert. Sie wird im Lehrzentrum des russischen Innenministeriums stattfinden.

    Ferner berichtete Bordjuscha, dass der Vertrag über militärtechnische Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten zu Vorzugsbedingungen real funktioniert.

    „Neben Russland schuf auch Weißrussland einen Mechanismus zur Realisierung der militärtechnischen Zusammenarbeit zu Vorzugsbedingungen. Entsprechende Schritte tun auch die übrigen Staaten", sagte Bordjuscha.

    Er führte aus, dass „alle erforderlichen Normativakte, darunter auf der Ebene der Regierungen Russlands und Weißrusslands, umfassend vorbereitet wurden. Die anderen Länder arbeiten daran".

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